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                    <title><![CDATA[Newsroom Messer SE & Co.KGaA]]></title>
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                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Tue, 08 Sep 2026 13:40:28 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 10:23:38 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Messer SE & Co.KGaA]]></title>
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                        <title>Geplanter CFO-Wechsel und Veränderung in der asiatischen Führung im Industriegasekonzern Messer</title>
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                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/geplanter-cfo-wechsel-und-veraenderung-in-der-asiatischen-fuehrung-im-industriegasekonzern-messer/</guid><pp:caseid>799992</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Wie Messer, Spezialist für Industrie-, Medizin-, Elektronik- und Spezialgase, bereits zu Jahresbeginn angekündigt hat, legte Helmut Kaschenz, der 2021 als Chief Strategy Officer ins Unternehmen einstieg und seit Januar 2022 als Chief Financial Officer (CFO) von Messer tätig war, auf eigenen Wunsch seine Aufgaben nieder. Mit Wirkung zum 1. September 2026 übernahm Sven Wildner die Funktion des Chief Financial Officers des weltweit größten privaten Industriegaseunternehmens. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung von Finanzorganisationen und umfassende internationale Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Governance und Executive Leadership.</span></p><p><span><strong>Sven Wildner wird neuer CFO im Messer-Konzern</strong></span><br /><span>Sven Wildner begann seine berufliche Laufbahn bei der Siemens-Gruppe, wo er von 1999 bis 2011 in verschiedenen leitenden Finanzfunktionen tätig war. Dort sammelte er Erfahrung in den Bereichen Corporate Finance, Mergers & Acquisitions sowie Internal Audit, bevor er mehrere internationale Führungspositionen in den USA und Europa übernahm. Von 2012 bis 2026 war er Group CFO und Mitglied des Executive Boards der Omya AG, einem weltweit führenden Familienunternehmen im Bereich Industriemineralien und Chemiedistribution.</span></p><p><span>„Ich freue mich sehr, Sven Wildner als neuen CFO bei Messer begrüßen zu dürfen. Mit seiner beeindruckenden internationalen Erfahrung und Expertise sowie seinem tiefen Verständnis für die Anforderungen global tätiger Familienunternehmen bringt er beste Voraussetzungen für diese wichtige Rolle mit. Sven Wildner wird uns dabei unterstützen, weiter profitabel zu wachsen und unsere Finanzorganisation gezielt für die Herausforderungen einer zunehmend dynamischen Geschäftswelt weiterzuentwickeln,“ sagt Peter Mohnen, seit Juli CEO von Messer.</span></p><p><span><strong>Veränderung in der asiatischen Führung</strong></span><br /><span>Nach über 30 Jahren bei Messer – davon 13 Jahre als CEO von Messer in China und drei Jahre als Vorstandsmitglied von Messer in seiner Funktion als COO Asia – wird Werner Hickel mit Ablauf seines Vertrags zum 15. November 2026 in den Ruhestand treten.</span></p><p><span>Unter seiner Führung wurde das Geschäft von Messer in China zu einem Eckpfeiler des globalen Erfolgs des Unternehmens. Gleichzeitig trieb er die strategische Expansion nach Südostasien voran, erweiterte erfolgreich die Präsenz von Messer und erschloss neue Wachstumschancen in der gesamten Region.</span></p><p><span>„Der anhaltende Erfolg der Arbeit von Werner Hickel spiegelt sich nicht nur in der starken Geschäftsentwicklung wider, sondern auch in der widerstandsfähigen Organisations- und Führungskultur, die er mitgestaltet hat. Werners Beiträge haben unser Unternehmen nachhaltig geprägt, und sein Vermächtnis wird auch weiterhin unsere Zukunft in Asien bestimmen“, betont Stefan Messer, Gesellschafter und Vorsitzender des Aufsichtsrats.</span></p><p><span>Die Verantwortung für das asiatische Geschäft hat zum 1. August 2026 Marc Wachter übernommen, der seit Juli 2024 als CEO von Messer in China tätig ist. Er wird weiterhin CEO von Messer China bleiben und in der neuen Funktion als COO Asia direkt an CEO Peter Mohnen berichten. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit wird darauf liegen, die langfristige Position von Messer in der Region zu stärken und weiterhin von dem außergewöhnlichen Wachstumspotenzial zu profitieren. Marc Wachter begann seine Karriere bei Messer vor mehr als 20 Jahren und verfügt über langjährige Führungserfahrung, sowohl in verschiedenen Positionen als Geschäftsführer von Messer-Gesellschaften als auch als Regional Manager.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 10:21:19 +0200</pubDate>
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                        <title>Kartellrechtliche Genehmigung für CarbonBridge: Deutschlands erstes CO₂-Exportterminal soll ab 2031 in Betrieb gehen</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/kartellrechtliche-genehmigung-fuer-carbonbridge-deutschlands-erstes-co-exportterminal-soll-ab-2031-in-betrieb-gehen/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/kartellrechtliche-genehmigung-fuer-carbonbridge-deutschlands-erstes-co-exportterminal-soll-ab-2031-in-betrieb-gehen/</guid><pp:caseid>791954</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;padding:0px;">Ambrian Energy GmbH und Messer SE & Co. KGaA geben bekannt, dass das geplante Joint Venture „CarbonBridge“ erfolgreich die kartellrechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission erhalten hat. Dieser Meilenstein ebnet den Weg für die Entwicklung des gleichnamigen, deutschlandweit ersten betriebsbereiten CO₂-Exportterminals. Bereits ab 2031 soll das Exportterminal CarbonBridge in Bremen in Betrieb gehen. Zu Beginn soll das Joint Venture CarbonBridge eine maximale Umschlagskapazität von rund 2,3 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen – perspektivisch soll diese auf etwa 4 Millionen Tonnen jährlich gesteigert werden. Gemeinsam ebnen Ambrian Energy und Messer den Weg für eine nachhaltige Zukunft, indem sie modernste Infrastruktur und Technologie kombinieren, um industrielle CO₂-Emissionen zu bekämpfen.  </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong>Ein Meilenstein für Deutschlands Klimaziele</strong> </span><br /><span style="margin:0px;padding:0px;">CarbonBridge wird als vielseitiger Anbieter von CO₂-Logistiklösungen – einschließlich Zwischenspeicherung, Transport und Verladung – fungieren. Diese stellen einen bedeutenden Meilenstein in Deutschlands Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels und zum Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft dar. Das CO₂ -Exportterminal wurde entwickelt, um den dringenden Bedarf einer funktionsfähigen Logistikkette für rückgewonnenes Kohlendioxid aus CO<sub>2</sub>-intensiven Branchen, wie etwa der Zement-, Glas- und Stahlindustrie oder der Müllverbrennung, zu decken. Diese Branchen benötigen aufgrund der hohen Mengen an CO<sub>2</sub>, die zwingend in den Produktionsprozessen entstehen, technische und logistische Dekarbonisierungsstrategien. CarbonBridge stellt zukünftig eine zuverlässige und skalierbare Lösung für den Transport des rückgewonnenen CO<sub>2</sub> vom Emittenten bis zur Senke, in der das CO<sub>2</sub> dauerhaft gespeichert wird, bereit. Dies ermöglicht CO<sub>2</sub>-intensiven Branchen, ihre Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig die betriebliche Effizienz aufrechtzuerhalten. Dadurch nimmt CarbonBridge eine zentrale Rolle bei der Unterstützung des Übergangs zu einer klimaneutralen Zukunft Deutschlands ein. </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;padding:0px;">„Wir freuen uns sehr über die kartellrechtliche Freigabe für CarbonBridge, ein Projekt, das unser Engagement für die Umsetzung von Carbon Capture Utilization & Storage (CCUS) in Deutschland deutlich macht – die gesamte Wertschöpfungskette von der CO₂-Quelle bis zur Senke. Die Logistik bis zum Ort der endgültigen Speicherung ist in den meisten Projekten die größte Herausforderung. Mit CarbonBridge wollen wir eine flexible Lösung anbieten“, sagt Ralph Spring, Senior Manager Commercials CCUS, Messer SE & Co. KGaA.  </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;padding:0px;"><strong>Strategische Partnerschaft für Nachhaltigkeit</strong></span><br /><span style="margin:0px;padding:0px;">Ambrian Energy und Messer zählen in ihren Branchen zu den führenden Unternehmen und vereinen jahrzehntelange Expertise in den Bereichen Energielogistik bzw. CO₂-Rückgewinnung. Das Exportterminal CarbonBridge soll als Leuchtturmprojekt die CO₂-Rückgewinnung samt Transport und Speicherung in Europa, insbesondere in Deutschland, vorantreiben und CO<sub>2</sub>-intensiven Branchen eine zuverlässige Exportmöglichkeit für rückgewonnenes Kohlendioxid zu bieten.  </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;padding:0px;">Daniel Pätzold, Geschäftsführer Ambrian Energy GmbH ergänzt: „Industrieunternehmen sind bei der Dekarbonisierung darauf angewiesen, dass eine verlässliche Exportinfrastruktur für abgeschiedenes CO₂ zur Verfügung steht. Genau diese Lücke wollen wir mit CarbonBridge schließen. Die Freigabe der Europäischen Kommission ist daher nicht nur ein wichtiger Schritt für unser Projekt, sondern auch ein starkes Signal für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Carbon Capture & Storage-Infrastruktur in Deutschland“.  </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;padding:0px;">Ambrian Energy bringt ein strategisch günstig gelegenes, drei Hektar großes Grundstück in Bremen, Deutschland, in das Projekt ein. Dieser Standort bietet logistische Vorteile, darunter eine bestehende Bahnanbindung für den CO₂-Transport per Zug und einen Hafenanleger, der Schiffe mit einer Kapazität von bis zu 30.000 Tonnen aufnehmen kann. Diese Merkmale werden den nahtlosen Weitertransport des rückgewonnenen CO₂ zu geologischen Speicherstätten in der Nordsee erleichtern. </span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;padding:0px;">Messer bringt seine jahrzehntelange Expertise in der CO₂-Rückgewinnung und -Aufbereitung in die Partnerschaft ein und unterstreicht damit sein Bekenntnis zu „ZeCarb“, der innovativen „Carbon Capture as a Service“-Lösung des Unternehmens. Dieses Angebot ermöglicht es industriellen Emittenten, den gesamten Prozess von der Rückgewinnung des CO<sub>2</sub> bis zur finalen Lagerung in einer Senke durch Messer und ihre Partner umsetzen zu lassen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Messer erweitert Produktionskapazitäten in Nordvietnam für Hightech-Fertigung</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-erweitert-produktionskapazitaeten-in-nordvietnam-fuer-hightech-fertigung/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-erweitert-produktionskapazitaeten-in-nordvietnam-fuer-hightech-fertigung/</guid><pp:caseid>787242</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Messer, der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin-, Elektronik- und Spezialgase in Privatbesitz, kündigt zwei Großprojekte in der Provinz Thai Nguyen an, um sein Produktionsnetzwerk in Nordvietnam auszubauen. Am bestehenden Standort in Yen Binh wird das Unternehmen eine neue Luftzerlegungsanlage (LZA) errichten, die täglich 600 Tonnen Stickstoff, Sauerstoff und Argon produzieren kann. Darüber hinaus wird Messer an seinem bestehenden Standort in Song Cong eine neue Stickstoffverflüssigungsanlage mit einer Kapazität von 300 Tonnen pro Tag bauen. Zusammen haben diese Projekte ein Investitionsvolumen von rund 40 Millionen US-Dollar (etwa 35 Millionen Euro). </p><p>Durch diesen Ausbau wird die Kapazität für Flüssiggas um 900 Tonnen pro Tag erhöht, wodurch die Gesamtproduktionskapazität von Messer in Nordvietnam auf 2.000 Tonnen pro Tag steigt. Zudem wird die Versorgung mit flüssigem Stickstoff deutlich gestärkt, um die schnell wachsende Elektronik- und Halbleiterindustrie der Region zu unterstützen.</p><p>Die Stickstoffverflüssigungsanlage wird voraussichtlich Mitte 2027 den Betrieb aufnehmen, die LZA soll bis Ende 2027 folgen. </p><p>Durch anhaltende ausländische Direktinvestitionen und die Expansion großer Technologiehersteller festigt Nordvietnam seine Position als strategisch wichtiger Produktionsstandort in Südostasien. Die zusätzliche Produktkapazität wird es Messer ermöglichen, den Bedarf bestehender Kunden zu decken und zukünftige Wachstumsprojekte in der gesamten Region zu versorgen. </p><p>„Diese strategische Investition unterstreicht das Engagement von Messer für ein nachhaltiges, langfristiges Wachstum in Südostasien und wird unsere Position als führender Industriegaslieferant in Vietnam stärken. Seit fast drei Jahrzehnten arbeiten wir mit der lokalen Industrie zusammen und investieren konsequent in unsere Anlagen, um das Wirtschaftswachstum und die industrielle Entwicklung des Landes zu unterstützen“, sagt Peter Mohnen, CEO von Messer. </p><p>„Vietnam bleibt einer der vielversprechendsten Industriemärkte in Südostasien, und Messer ist vom wirtschaftlichen Potenzial und der Zukunft der Fertigungsindustrie des Landes überzeugt“, so Adrien Rameaux, Country Manager von Messer in Vietnam. „Durch die Erweiterung der Produktionskapazität an unseren bestehenden Standorten werden wir unsere Fähigkeit stärken, Kunden in wachstumsstarken Branchen zu bedienen und weiterhin ein zuverlässiger Partner zu sein.“ </p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen,produktionsanlage,luftzerlegungsanlage,investition,fluessig stickstoff]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Erweiterte Fortbildungsangebote: Messer stärkt seine Position als Lösungsanbieter im Gesundheitswesen</title>
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                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/erweiterte-fortbildungsangebote-messer-staerkt-seine-position-als-loesungsanbieter-im-gesundheitswesen/</guid><pp:caseid>763423</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Messer, der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin-, Elektronik- und Spezialgase in Privatbesitz, erweitert sein Portfolio im Gesundheitswesen und bietet ab sofort kostenfreie, von der zuständigen Ärztekammer zertifizierte Schulungen für Ärztinnen und Ärzte an. Mit diesem Angebot unterstreicht Messer seine Rolle als zuverlässiger Partner für medizinische Fachkräfte sowie als einer der führenden Anbieter von medizinischen Gasen und umfassenden Serviceleistungen.</span></p><p><span>Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind gesetzlich verpflichtet, innerhalb von fünf Jahren mindestens 250 anerkannte Fortbildungspunkte zu erwerben. Um sie hierbei zu unterstützen, hat Messer kostenfreie E-Learning-Kurse entwickelt, die praxisrelevantes Wissen vermitteln und den sicheren Umgang mit medizinischen Gasen sowie gasbasierten Therapieverfahren fördern.</span></p><p><span>Aktuell stehen drei zertifizierte Online-Schulungen für medizinisches Fachpersonal aus der DACH-Region zur Verfügung. Das Fortbildungsangebot umfasst ein breites Spektrum: Neben der bestehenden Schulung zum Thema ‚Schmerztherapie und Sedation in der pädiatrischen Praxis‘ hat Messer nun zwei weitere E-Learning-Kurse veröffentlicht – eine Schulung zum Thema ‚Analgesie in der Notfallmedizin‘, die bis Ende 2026 verfügbar sein wird, und eine Schulung zur ‚Sedierung in der Kinderzahnmedizin‘, die bis Anfang 2027 verfügbar sein wird. Alle Kurse sind CME-zertifiziert und werden in Zusammenarbeit mit der MedLearning AG durchgeführt.</span></p><p><span><strong>Ein verlässlicher Partner</strong></span><br /><span>Mit dem kontinuierlichen Ausbau des ganzheitlichen Angebots an medizinischen Gasen, Versorgungstechnik, Serviceleistungen und Fortbildungsprogrammen betont Messer seinen Anspruch, ein kompetenter Lösungsanbieter im Gesundheitswesen zu sein.</span></p><p><span>Die Bereitstellung hochwertiger Gase, individueller Lösungen sowie umfangreicher Services aus einer Hand gewährleistet eine hohe Versorgungssicherheit und Effizienz in medizinischen Einrichtungen. Die jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung und Anwendung medizinischer Gase sowie ein kompetentes Team von Expertinnen und Experten unterstreichen dies.</span></p><p><span><strong>Jetzt informieren und anmelden</strong></span><br /><span>Ärztinnen und Ärzte, die ihre Fortbildungspunkte erweitern und praxisrelevantes Wissen erwerben möchten, können sich über </span><a href="https://cme.medlearning.de/cme-fortbildung-partner.htm?partner=messer"><span>die kostenfreien Schulungsangebote</span></a><span> von Messer informieren und sich direkt anmelden.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 15:41:20 +0200</pubDate>
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                        <title>Lhyfe und der weltweit tätige Industriegasekonzern Messer erreichen einen wichtigen Meilenstein: zehnjähriger Liefervertrag und eine Beteiligung von 30 Prozent von Messer an vier Produktionsstandorten für erneuerbaren Wasserstoff</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/lhyfe-und-der-weltweit-taetige-industriegasekonzern-messer-erreichen-einen-wichtigen-meilenstein/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/lhyfe-und-der-weltweit-taetige-industriegasekonzern-messer-erreichen-einen-wichtigen-meilenstein/</guid><pp:caseid>762949</pp:caseid><description><![CDATA[<p><strong>Die wegweisende kommerzielle, industrielle und finanzielle Vereinbarung stärkt die Umsatzvisibilität von Lhyfe und festigt seine Position unter den wichtigsten Akteuren im Sektor für erneuerbaren Wasserstoff.&nbsp;</strong></p><p>Lhyfe (EURONEXT: LHYFE) – einer der weltweiten Pioniere bei der Produktion von grünem und erneuerbarem Wasserstoff zur Dekarbonisierung von Industrie und Mobilität – gibt die Unterzeichnung einer bedeutenden kommerziellen, industriellen und finanziellen Partnerschaft mit Messer bekannt, dem weltweit größten privaten Spezialisten für Industrie-, Medizin-, Elektronik- und Spezialgase. Messer beteiligt sich mit 30 Prozent an vier Wasserstoffproduktionsstandorten von Lhyfe in Frankreich und Deutschland. Darüber hinaus werden die beiden Partner einen zehnjährigen Liefervertrag für erneuerbaren Wasserstoff unterzeichnen.&nbsp;</p><p>Mit dieser einzigen Transaktion wird Messer nicht nur zu einem langfristigen Kunden von Lhyfe, sondern auch zu einem bedeutenden Industriepartner und Investor am Eigenkapital der Anlagen. Dies konkretisiert die von Lhyfe angekündigten Prioritäten – kommerzielles Wachstum durch indirekten Vertrieb, Umsatzsicherheit und den Nachweis der Wertschöpfung durch sein Standortportfolio – und markiert Lhyfes erste Kapitalrotation. Die Partnerschaft bringt zwei sich hervorragend ergänzende Unternehmen zusammen. Messer bringt jahrzehntelanges Know-how in den Bereichen Wasserstofftechnologien, Anwendungen, Logistik und Gasedistribution ein, während sich Lhyfe als führender Entwickler und Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff etabliert hat.&nbsp;<br><br><strong>Eine strategische Partnerschaft, die auf drei Säulen basiert&nbsp;</strong></p><p>Der auf zehn Jahre angelegte Liefervertrag stützt sich auf drei Standorte von Lhyfe in Frankreich und einen in Deutschland. Messer verpflichtet sich ab 2026 zu einer Mindestabnahmemenge, die voraussichtlich schrittweise ansteigen und mehrere hundert Tonnen pro Jahr erreichen wird. Über diese Verpflichtung hinaus strebt Messer an, die Hälfte der Produktion der drei französischen Standorte abzunehmen. Mit der Übernahme einer 30-prozentigen Beteiligung an der Gesellschaft, die diese vier Standorte hält, bestätigt Messer deren industrielle Qualität, kommerzielle Positionierung und das Wertschöpfungspotenzial der von Lhyfe entwickelten Anlagen. Messer wird sein Know-how im Bereich Industriegase einbringen, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Betrieb, Logistik, Gase-Handling, Kundenbeziehungen und Vertrieb unterschiedlicher Gase. Diese Partnerschaft soll die Leistungsfähigkeit und Wiederstandsfähigkeit der Standorte weiter stärken und zu ihrem kommerziellen Ausbau beitragen.<br>Durch diese Vereinbarung sichert sich Messer den langfristigen Zugang zu erneuerbarem Wasserstoff, einschließlich RFNBO-zertifiziertem Wasserstoff, der aus mehreren Produktionsstandorten in Frankreich und Deutschland stammt. Durch die Integration dieses Wasserstoffs in sein Produktportfolio kann Messer den Dekarbonisierungsbedarf sowohl seiner bestehenden Industriekunden als auch neuer Kunden decken.&nbsp;<br>Über die wirtschaftlichen Aspekte hinaus basiert die Partnerschaft auf einem gemeinsamen Verständnis der Marktentwicklung für erneuerbaren Wasserstoff und dessen mittel- bis langfristigem Potenzial.&nbsp;<br><br><strong>Für Lhyfe: eine Partnerschaft, die das Finanzprofil der Gruppe stärkt&nbsp;</strong></p><p>Diese Partnerschaft stärkt das Finanzprofil durch besser vorhersehbare und wiederkehrende Cashflows, die sich aus dem langfristigen Vertrag und der Mindestabnahmeverpflichtung ergeben, sowie durch eine Stärkung der Finanzlage der Gruppe durch den Verkauf einer 30-prozentigen Beteiligung an der Gesellschaft, die die vier Produktionsstandorte hält. Lhyfe wird diese Gesellschaft weiterhin voll konsolidieren und seine Kapazitäten ausbauen, um Ressourcen auf die am weitesten fortgeschrittenen, kommerziell abgesicherten und wertschöpfenden Projekte zu konzentrieren.&nbsp;<br>Mit dieser Transaktion unternimmt Lhyfe einen weiteren Schritt in seinem Geschäftsmodell als Entwickler und Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Nach Abschluss der Genehmigungs-, Finanzierungs-, Bau- und Inbetriebnahmephasen demonstriert der Konzern seine Fähigkeit, den Wert seiner Anlagen durch eine erste Kapitalrotation zu realisieren, während er gleichzeitig einen Großteil des Wachstumspotenzials behält und weiterhin der exklusive Betreiber dieser Standorte bleibt – dementsprechend werden Betriebs- und Managementdienstleistungen weiterhin von Lhyfe an die Gesellschaften in Rechnung gestellt, die diese Anlagen halten.&nbsp;</p><p>Der Abschluss der Transaktion wird in den kommenden Monaten erwartet und steht gemäß den geltenden Finanzierungsunterlagen weiterhin unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kreditgeber.&nbsp;<br><br><br><strong>Peter Mohnen, CEO der Messer SE & Co. KGaA:&nbsp;</strong><br>„Diese Vereinbarung ist ein wichtiger Meilenstein für Messer und Lhyfe und unterstreicht unser langfristiges Engagement für die Förderung der Wasserstoffwirtschaft. Durch die Sicherung des Zugangs zu erheblichen Mengen an erneuerbarem Wasserstoff stärken wir unsere Fähigkeit, die Dekarbonisierungsziele unserer Kunden und potenziellen Kunden in einer Vielzahl von Branchen zu unterstützen. Die Nachfrage nach erneuerbarem Wasserstoff steigt weiter an, und die geografisch diversifizierte Produktionspräsenz dieser Standorte ermöglicht es uns, Lieferketten zu optimieren, Transportwege zu verkürzen und transportbedingte Emissionen zu reduzieren. Wir bei Messer sehen es als unsere Verantwortung an, aktiv zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit beizutragen, und diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt hin zu einer widerstandsfähigeren, wettbewerbsfähigeren und dekarbonisierten industriellen Zukunft.“&nbsp;</p><p><strong>Matthieu Guesné, Gründer und CEO von Lhyfe:&nbsp;</strong><br>„Die Entscheidung eines weltweit führenden Industriegasunternehmens wie Messer mit mehr als 125 Jahren Erfahrung, sich uns anzuschließen, sendet ein starkes Signal an die gesamte Branche. Sie bestätigt sowohl die Stärke unseres Geschäftsmodells als auch die zunehmende Verbreitung von erneuerbarem Wasserstoff in allen Industriezweigen. Gemeinsam mit Messer, das bereits seit mehreren Jahren Kunde von Lhyfe ist, teilen wir die Überzeugung, dass erneuerbarer Wasserstoff zu einem der Eckpfeiler des neuen industriellen Energiemix werden wird. Diese Vereinbarung gibt uns die Mittel an die Hand, die finanzielle Solidität von Lhyfe zu stärken, unsere Ziele weiterzuverfolgen und zunehmend transformative Großprojekte zu entwickeln, die dazu beitragen, die Dekarbonisierung Europas zu beschleunigen.“&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über Lhyfe&nbsp;</strong><br>Lhyfe ist eine europäische Unternehmensgruppe, die sich der Energiewende verschrieben hat, indem sie grünen und erneuerbaren Wasserstoff produziert und liefert. Mit eigenen Produktionsstandorten und Portfolio verfolgt das Unternehmen das Ziel, grünen und erneuerbaren Wasserstoff in industriellen Mengen zugänglich zu machen und ein nachhaltiges Energiesystem zu fördern, das sowohl Emissionen in Industrie- und Transportsektoren mindert als auch die regionale Energiesouveränität stärkt.&nbsp;<br>Im Jahr 2021 nahm Lhyfe die weltweit erste industrielle Produktionsanlage für grünen Wasserstoff in Betrieb, die mit einem Windpark direkt verbunden ist. 2022 folgte die weltweit erste Pilotanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff auf See. Seitdem hat Lhyfe vier weitere Produktionsstandorte eröffnet und errichtet oder erweitert zur Zeit zusätzliche Kapazitäten in ganz Europa. Im September 2025 entwickelte sich Lhyfe zum größten Produzenten von RFNBO-Wasserstoff in großen Mengen in Europa mittels Wasserelektrolyse.&nbsp;<br>Lhyfe ist in 11 Ländern in Europa vertreten und beschäftigte zum Stichtag 31. Dezember 2025 188 Mitarbeitende. Das Unternehmen ist am Euronext-Markt in Paris notiert (ISIN: FR0014009YQ1 – LHYFE). <span style="text-align:start;">Weitere Informationen unter&nbsp;</span><a href="https://www.lhyfe.com/"><span>Lhyfe.com</span></a><span style="text-align:start;">&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 07:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Messer stärkt seine Präsenz im südostasiatischen Industriegasemarkt mit Akquisitionen in Singapur und Malaysia</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-staerkt-seine-praesenz-im-suedostasiatischen-industriegasemarkt-mit-akquisitionen-in-singapur-und-malaysia/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-staerkt-seine-praesenz-im-suedostasiatischen-industriegasemarkt-mit-akquisitionen-in-singapur-und-malaysia/</guid><pp:caseid>761929</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:left;" align="left"><span>Messer, der weltweit größte privat geführte Spezialist für Industrie-, Medizin-, Elektronik- und Spezialgase, gibt den erfolgreichen Abschluss der Übernahme von 100 % der Anteile an der WKS Group, Singapur und Malaysia, an Wipco in Malaysia sowie die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Übernahme von 100 % der Anteile an Kobewel, Malaysia, bekannt.</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>Die WKS Group ist ein privat geführter, führender lokaler Anbieter von Industriegasen mit sechs Gesellschaften und 195 Mitarbeitenden, mit Aktivitäten in Singapur und im Süden Malaysias. Diese strategische Akquisition stellt einen bedeutenden Schritt in den größten Industriegasemarkt von Südostasien dar und eröffnet neue Wachstumschancen sowie Synergien in der gesamten Region.</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>Die WKS Group hat einen hohen lokalen Bekanntheitsgrad und ein diversifiziertes Geschäftsportfolio, darunter Abfüllstationen für Flaschengase, Anlagen zur Herstellung von gelöstem Acetylen sowie ein Vertriebsnetz für Schweißtechnik und Verbrauchsmaterialien, Gasdepots und spezialisierte Dienstleistungen für die Marine- und Offshore-Industrie.</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>Die Wipco Industrial Sdn Bhd ist ein privat geführtes Industriegaseunternehmen, das im Jahr 2000 gegründet wurde und seinen Sitz in Ipoh, Perak, hat, mit Aktivitäten im nördlichen Teil der malaysischen Halbinsel. Das Unternehmen betreibt eine Gasflaschenabfüllstation sowie eine moderne, PLC-gesteuerte Produktionsanlage für gelöstes Acetylen. Mit einem etablierten Kundenstamm in den Bereichen Fertigung, Halbleiter und Elektronik bietet Wipco Messer eine sofortige operative Plattform in einem der dynamischsten Industriezentren Malaysias – geprägt durch das weltweit führende Halbleiter- und Hightech-Fertigungsökosystem in Penang.</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>Die Kobewel Kogyo Gases Sdn Bhd ist ein privat geführtes Unternehmen für Flaschengase, das 2007 gegründet wurde und eine moderne Anlage in Sepang, Selangor, betreibt. Das Unternehmen bedient eine breit diversifizierte Industriekundschaft mit einem hohen Anteil direkter Endkundenbeziehungen. Die Unterzeichnung der verbindlichen Vereinbarung zur Übernahme von Kobewel stärkt Messers Position in der Zentralregion und ermöglicht die strategische Bündelung der bestehenden Aktivitäten in Kuala Lumpur mit dem Standort in Sepang zu einem gemeinsamen, effizienteren Hub.</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span><strong>Synergien erschließen und lokale Expertise stärken</strong></span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>Die Übernahmen der WKS Group, von Wipco und Kobewel stehen im Einklang mit Messers strategischer Vision, die Präsenz in Südostasien auszubauen und das starke Wachstumspotenzial der Industriegasemärkte in Singapur und Malaysia zu nutzen. Der ausgezeichnete lokale Ruf und die etablierten Kundenbeziehungen dieser Unternehmen stärken Messers Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen für Branchen wie Elektronik, Medizin sowie Marine- und Offshore-Industrie bereitzustellen.</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>Die Ergänzung durch die Expertise der WKS Group im Bereich Schweißtechnik und Marineservices erweitert zudem das Leistungsportfolio von Messer und ermöglicht eine umfassende Unterstützung der sich wandelnden Kundenanforderungen.</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span><strong>Ein Bekenntnis zu Exzellenz</strong></span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>„Diese Akquisition stellt einen Meilenstein auf unserem Weg dar, ein führender Anbieter im südostasiatischen Industriegasemarkt zu werden“, sagte CEO Peter Mohnen. „Durch die Kombination der lokalen Expertise von WKS Group, Wipco und Kobewel mit unseren globalen Kompetenzen sind wir hervorragend positioniert, innovative Lösungen anzubieten und nachhaltiges Wachstum in Singapur, Malaysia und darüber hinaus voranzutreiben.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2585/e8634c81-b9fb-4d49-9e1f-582d54a0c778/wms3.jpeg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Presseinformation_01/07/26_WKS-Group_1]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[WMS betreibt als Teil der WKS Gruppe das Industriegasegesch&amp;auml;ft in Johor im S&amp;uuml;den Malaysiens.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Vita Peter Mohnen</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/vita-peter-mohnen-de/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/vita-peter-mohnen-de/</guid><pp:caseid>761786</pp:caseid><pp:subtitle>Vorstandsvorsitzender</pp:subtitle><description><![CDATA[<ul><li>geboren <span>1968</span></li><li>verheiratet</li><li>drei Kinder</li></ul><p> </p><h2>Fotos</h2><h2>Beruflicher Werdegang</h2><table><tr><td> </td><td> </td></tr><tr><td><span><strong>Vorstandsvorsitzender</strong></span><br />Messer Management SE*, Sulzbach (Taunus)<span>/Deutschland</span><br /><sub>*</sub><i><sub>persönlich haftende Gesellschafterin der Messer SE & Co. KGaA</sub></i></td><td>seit 07/26</td></tr><tr><td><span><strong>Mitglied des Aufsichtsrats </strong></span><br /><span>Messer Management SE* und Messer SE & Co. KGaA, Sulzbach (Taunus)/Deutschland</span><br /><sub>*</sub><i><sub>persönlich haftende Gesellschafterin der Messer SE & Co. KGaA</sub></i></td><td>03/26 <span>–</span> 06/26</td></tr><tr><td><span><strong>Freiberuflicher Unternehmensberater Industrial Advisor</strong></span><br /><span>Bain Capital LP., London/UK</span></td><td>07/25 <span>–</span> 06/26</td></tr><tr><td><span><strong>Vorsitzender des Vorstands</strong></span><br /><span>KUKA AG, Augsburg/Deutschland</span></td><td>12/18 <span>–</span> 06/25</td></tr><tr><td><span><strong>Mitglied des Vorstands & CFO</strong></span><br /><span>KUKA AG, Augsburg/Deutschland</span></td><td>08/12 <span>–</span> 11/18</td></tr><tr><td><span><strong>Finanzvorstand</strong></span><br /><span>E.ON Hungaria Gruppe, Budapest/Ungarn</span></td><td>01/09 <span>–</span> 07/12</td></tr><tr><td><span><strong>Finanzvorstand</strong></span><br /><span>E.ON Földgaz Storage, Budapest/Ungarn</span></td><td>09/07 <span>–</span> 12/08</td></tr><tr><td><span><strong>Mitglied des Aufsichtsrats</strong></span><br /><span>Panrusgaz, Budapest/Ungarn</span></td><td>05/06 <span>–</span> 07/12</td></tr><tr><td><span><strong>Finanzvorstand</strong></span><br /><span>E.ON Földgaz Trade, Budapest/Ungarn</span></td><td>03/06 <span>–</span> 07/12</td></tr><tr><td><span><strong>Verschiedene Führungsaufgaben in verschiedenen kaufmännischen Bereichen</strong></span><br /><span>E.ON Ruhrgas AG, Essen/Deutschland</span></td><td>03/93 <span>–</span> 02/06</td></tr></table><p> </p><h2>Andere Funktionen</h2><ul><li><span>Mitglied im Regionalbeirat Süd, Commerzbank AG, Frankfurt/Deutschland</span></li><li><span>Mitglied, Google Executive Council</span></li><li><span>Board Observer, Aufsichtsrat Exotec SAS. Lille/Frankreich</span></li></ul><p> </p><h2>Ausbildung</h2><table><tr><td> </td><td style="vertical-align:top;"> </td></tr><tr><td><span><strong>Studium der Betriebswirtschaftslehre</strong></span><br /><span>Universität des Saarlandes, Saarbrücken/Deutschland, und </span><br /><span>Universität Bari Aldo Moro, Bari/Italien</span><br /><span>Abschluss: 'Diplom-Kaufmann'</span></td><td style="vertical-align:top;"><span>1988 – 1993</span></td></tr></table><p> </p><h2>Sprachkenntnisse</h2><ul><li>Deutsch – Muttersprache</li><li>Englisch – fließend</li><li><span>Italienisch </span>–<span> gute Kenntnisse</span></li><li><span>Ungarisch </span>–<span> Grundkenntnisse</span></li></ul>]]></description><category><![CDATA[vita]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 09:21:03 +0200</pubDate>
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                        <title>Messer stellt Weichen für die Zukunft: Geplanter CEO-Wechsel und Veränderung in der europäischen Führung</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-stellt-weichen-fuer-die-zukunft-geplanter-ceo-wechsel-und-veraenderung-in-der-europaeischen-fuehrung/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-stellt-weichen-fuer-die-zukunft-geplanter-ceo-wechsel-und-veraenderung-in-der-europaeischen-fuehrung/</guid><pp:caseid>744884</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Industriegasespezialist Messer richtet sich strategisch auf die kommenden Jahre aus und setzt dabei auf Kontinuität, Stabilität und nachhaltiges Wachstum. Nach einer Phase tiefgreifender Veränderungen in Eigentümerstruktur, Finanzierung, Governance und globalem Geschäftsmodell baut das Familienunternehmen nun gezielt auf diesen gestärkten Fundamenten auf.</span></p><p><span>Wie geplant wird Bernd Eulitz, seit Februar 2022 stellvertretender CEO und seit April 2023 CEO von Messer, mit Ablauf seines Vertrags in den Ruhestand treten. Unter seiner Führung wurden entscheidende Meilensteine erreicht, darunter die Akquisition der Anteile an Messer Americas von CVC, das Gewinnen des globalen Langzeitinvestors GIC als Minderheitsgesellschafter sowie zentrale Refinanzierungsmaßnahmen. Bernd Eulitz trug maßgeblich dazu bei, die weltweiten Teams bei Messer zu einer globalen Belegschaft mit einheitlicher Unternehmensstruktur zusammenzuführen.</span></p><p><span>„Nach einer intensiven und äußerst erfüllenden Zeit bei Messer und langer Karriere in globalen Führungspositionen ist für mich nun der richtige Moment gekommen, mich von der Gesamtverantwortung zurückzuziehen und mich meiner Familie und meinen persönlichen Interessen zu widmen. Es hat mir großen Spaß gemacht, dieses Unternehmen in einer entscheidenden Phase weltweit weiterzuentwickeln. Mit Stolz blicke ich darauf, was mit einem herausragenden Team, ganz besonders in enger Zusammenarbeit mit unserem Vorstand und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats Stefan Messer, erreicht wurde. Ich bin überzeugt, dass Messer hervorragend aufgestellt ist, um diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen“, sagt Bernd Eulitz.</span></p><p><span>„Bernd Eulitz hat einen bedeutenden Beitrag für Messer geleistet und genießt unsere tiefste Wertschätzung. Er hat Messer in einer transformativen Phase und in einem turbulenten makroökonomischen Umfeld mit großer Klarheit, persönlicher Integrität und einer starken globalen Vision geführt. Er legte den Schwerpunkt verstärkt auf neue Wachstumschancen und hat solide Partnerschaften in den Kernmärkten von Messer begründet. Im Namen der Eigentümer und des Aufsichtsrats von Messer danke ich ihm für seine Führungsrolle und dafür, dass er die Werte von Messer so vorbildlich verkörpert hat“, sagt Stefan Messer, Vorsitzender des Aufsichtsrats.</span></p><p><span><strong>Peter Mohnen wird neuer CEO</strong></span></p><p><span>Mit Wirkung zum 1. Juli 2026 übernimmt Peter Mohnen die Funktion des CEO des weltweit größten privaten Industriegaseunternehmens. Peter Mohnen wurde kürzlich in den Aufsichtsrat von Messer berufen und scheidet zu seinem Amtsantritt als CEO aus diesem Gremium aus. Er verfügt über mehr als 30 Jahre internationale Führungserfahrung in globalen Industriekonzernen. Zuletzt war er von 2018 bis 2025 CEO des Automatisierungsunternehmens KUKA.</span></p><p><span>„Peter Mohnen wird bewahren und fördern, was Messer als Familienunternehmen stark gemacht hat, und zugleich die nachhaltige Weiterentwicklung der globalen Organisation vorantreiben – in enger Abstimmung mit der Eigentümerfamilie. Unser neuer CEO steht für das, was uns wichtig ist: Menschen in ihrer Verschiedenheit respektieren, ihre Stärken sichtbar machen und ein Umfeld schaffen, in dem Motivation aus Vertrauen entsteht, um für unsere Kunden weiterhin ein wichtiger und verlässlicher Partner zu sein. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, so Stefan Messer.</span></p><p><span>„Ich bin stolz darauf, die Verantwortung für das Unternehmen zu übernehmen, das über Generationen hinweg auf Verlässlichkeit, Kundennähe und langfristiges Denken aufgebaut wurde. Mein Ziel ist es, dieses Erbe weiterzuführen und gleichzeitig neue Wege zu gehen. Ich trete das Amt mit großem Respekt vor der Geschichte von Messer und großer Zuversicht in seine Zukunft an“, sagt Peter Mohnen.</span></p><p><span><strong>Veränderung in der europäischen Führung</strong></span></p><p><span>Nach erfolgreicher Integration der drei europäischen Regionen wird Virginia Esly, Vorstandsmitglied und COO Europe, das Unternehmen zum 30. Juni 2026 auf eigenen Wunsch verlassen. In den vergangenen Jahren hat sie das Europageschäft zu einer leistungsfähigen, profitableren und zukunftsorientierten Organisation geformt.</span></p><p><span>Unter ihrer Führung verzeichnete die europäische Region eine starke Geschäftsentwicklung mit einem Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro und einem deutlich gesteigerten EBITDA. Mit klarem Fokus hat sie Sicherheitskultur, Prozessexzellenz und digitale Transformation maßgeblich vorangetrieben und die europäischen Gesellschaften damit nachhaltig gestärkt.</span></p><p><span>Stefan Messer: „Im Namen des Aufsichtsrats und des gesamten Messer-Teams möchte ich Virginia Esly für ihren wertvollen Beitrag und ihr Engagement danken. Unter ihrer Leitung ist das europäische Geschäft integrierter und profitabler geworden. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre weitere berufliche Laufbahn.“</span></p><p><span>Virginia Esly: „Ich möchte dem Aufsichtsrat und dem Vorstand von Messer, allen meinen Kolleginnen und Kollegen sowie unseren Kunden und Geschäftspartnern für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit danken. Es war mir eine Ehre, mit solch talentierten Teams zusammenzuarbeiten. Gemeinsam haben wir die Position von Messer in Europa gestärkt und das Unternehmen noch widerstandsfähiger gemacht. Ich bin überzeugt, dass Messer sehr gut für die Zukunft gerüstet ist.“</span></p><p><span>Die Verantwortung für das europäische Geschäft übernimmt zum 1. Juli 2026 Matthias Thiele, der seit Januar 2026 als Chief Marketing Officer (CMO) von Messer tätig ist. Er wird in der neuen Funktion als COO Europe direkt an CEO Peter Mohnen berichten. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit wird auf kundennahem Wachstum und der weiteren Stärkung der Länderorganisationen liegen. Matthias Thiele begann seine Karriere bei Messer vor mehr als 40 Jahren und verfügt über langjährige Führungserfahrung, darunter in verschiedenen Positionen als Geschäftsführer von Messer-Gesellschaften seit 2002.</span></p><p><span><strong>Familienunternehmen mit klarem Wertekompass</strong></span></p><p><span>Mit der neuen Führungsaufstellung möchte Messer seinen Anspruch unterstreichen, als unabhängiges Familienunternehmen langfristig, verlässlich und wertebasiert zu agieren: „Vertrauen, Integrität, Verantwortung und unternehmerischer Geist bleiben die Grundlage der Unternehmensführung. Messer ist finanziell solide, organisatorisch gut aufgestellt und tief in seiner DNA als Familienunternehmen verwurzelt. Auf dieser Basis gehen wir den nächsten Schritt.“, so Stefan Messer.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Messer berichtet über Fortschritte bei der Nachhaltigkeit im Jahr 2025</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-berichtet-ueber-fortschritte-bei-der-nachhaltigkeit-im-jahr-2025/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-berichtet-ueber-fortschritte-bei-der-nachhaltigkeit-im-jahr-2025/</guid><pp:caseid>743570</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Messer, der weltweit größte privat geführte Industriegasespezialist, hat seinen Nachhaltigkeitsbericht 2025 veröffentlicht. Damit unterstreicht das Unternehmen sein langfristiges Bekenntnis zu verantwortungsvollem Wirtschaften, Sicherheit und den Menschen bei Messer. Im Fokus standen praxisnahe Verbesserungen im Energieverbrauch, in der operativen Effizienz sowie in der organisatorischen Widerstandsfähigkeit – bei gleichzeitig hohen Anforderungen an Transparenz und Unternehmensführung.&nbsp;</p><p>Im Jahr 2025 hat Messer seine Initiativen zur Steigerung der Effizienz und zur Reduzierung der marktbasierten Treibhausgas-Emissionen (THG) in den eigenen Geschäftsaktivitäten weiter vorangetrieben und diese gegenüber dem Vorjahr um 2 % gesenkt. Zu den wesentlichen Maßnahmen zählten der Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien, die Installation von Solaranlagen an Standorten in Asien, Europa und Amerika sowie kontinuierliche Investitionen in moderne Technologien für Luftzerlegungsanlagen – darunter Systeme zur Abwärmerückgewinnung sowie hochmoderne Verdichter- und Steuerungssysteme.&nbsp;</p><p>„Der Ansatz von Messer in der Nachhaltigkeit basiert auf operativer Disziplin und kontinuierlicher Verbesserung“, sagt Bernd Eulitz, Chief Executive Officer von Messer. „Indem wir den Betrieb unserer Anlagen und den Einsatz von Ressourcen konsequent optimieren, stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und werden zugleich unserer Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Kunden und der Gesellschaft gerecht.“&nbsp;</p><p>Die Industriegase sowie Anwendungstechnologien von Messer unterstützen weiterhin die Umwelt- und Effizienzziele der Kunden. Dazu zählen unter anderem sauberer Wasserstoff, der zur Dekarbonisierung von Industrie und Mobilität beiträgt, Oxyfuel-Verbrennungstechnologien, die den Brennstoffverbrauch und die THG-Emissionen in energieintensiven Hochtemperaturprozessen reduzieren, sowie der Einsatz von Industriegasen in der Abwasserbehandlung, der ein effizientes Management und die Wiederverwendung von Prozesswasser ermöglicht. Darüber hinaus hat Messer unter der Marke ZeCarb ein Portfolio von Carbon-Management-Lösungen für die Abscheidung, Nutzung und Speicherung industrieller Abgase entwickelt.&nbsp;</p><p>Sicherheit und Mitarbeitende stehen weiterhin im Zentrum der Nachhaltigkeitsstrategie von Messer. Für die eigene Belegschaft fördert das Unternehmen eine ausgeprägte Sicherheitskultur sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeitenden durch Austauschformate und Trainingsprogramme, darunter Initiativen wie der jährlich durchgeführte Messer Safety Day. Gegenüber Kunden und Partnern setzt Messer klare Sicherheitsstandards und bietet maßgeschneiderte Sicherheitsprogramme an, die sichere Zusammenarbeit und Betriebsabläufe unterstützen.&nbsp;</p><p>Seit 2014 veröffentlicht Messer freiwillig Nachhaltigkeitsberichte. Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 zeigt auf, wie Nachhaltigkeit in die Geschäftstätigkeit von Messer integriert ist, dokumentiert die Fortschritte bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele und verdeutlicht die laufende Vorbereitung auf die Ausrichtung an den European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Im Rahmen dieses Prozesses hat Messer für die doppelte Wesentlichkeitsanalyse sowie ausgewählte nichtfinanzielle Leistungskennzahlen eine unabhängige Prüfung mit begrenzter Sicherheit durchführen lassen.</p><p>Eine starke Unternehmensführung bildet die Grundlage der Nachhaltigkeitsaktivitäten von Messer und unterstützt das langfristige Wachstum des Unternehmens. Im Fokus stehen dabei ethisches Geschäftsgebaren, Compliance und Cybersicherheit.&nbsp;</p><p>„Nachhaltigkeit ist bei Messer kein Einzelprojekt – sie ist fester Bestandteil unserer operativen Prozesse, unseres Risikomanagements und unserer langfristigen Wertschöpfung“, sagt Patricia Hargil, Chief Sustainability Officer von Messer. „Der Bericht verdeutlicht unsere Fortschritte bei der Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen, unsere ausgeprägte Sicherheits- und Mitarbeiterkultur sowie unser verantwortungsvolles Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zugleich zeigt er, wie wir unsere Berichterstattung kontinuierlich an die wachsenden regulatorischen und stakeholderbezogenen Anforderungen anpassen.“</p><p>Der Nachhaltigkeitsbericht 2025 steht unter folgendem Link zum Download bereit: <a href="https://sustainability.messergroup.com/de/messer-nachhaltigkeitsbericht-2025" target="_blank">https://sustainability.messergroup.com/de/messer-nachhaltigkeitsbericht-2025</a>.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen,report,nachhaltigkeit]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Messer unterstützt Wasserwirtschaft, Abluftreinigung und Energiemanagement mit innovativen Gasetechnologien</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-unterstuetzt-wasserwirtschaft-abluftreinigung-und-energiemanagement-mit-innovativen-gasetechnologien/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-unterstuetzt-wasserwirtschaft-abluftreinigung-und-energiemanagement-mit-innovativen-gasetechnologien/</guid><pp:caseid>741050</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Messer, der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin-, Elektronik- und Spezialgase in Privatbesitz, präsentiert auf der IFAT 2026 (Halle A3, Stand 519) innovative Gaseanwendungen für die nachhaltige Wasseraufbereitung und Abluftreinigung sowie das effiziente Energiemanagement. Das Unternehmen liefert nicht nur die dafür benötigten Gase, wie Sauerstoff, Stickstoff und zurückgewonnenes Kohlendioxid, sondern unterstützt die Anwender auch mit maßgeschneiderten Lösungen und umfassendem Know-how. Das Angebot von Messer reicht von der genauen Analyse der Ausgangssituation über das Engineering bis zur Anwendungsoptimierung in der Praxis.&nbsp;<br><br><strong>Abwasserbehandlung mit Reinsauerstoff&nbsp;</strong></p><p>Die Effizienz von biologischen Klärstufen in Kläranlagen hängt stark von den Außentemperaturen ab, denn bei warmen Temperaturen sinkt die Löslichkeit von Sauerstoff in Wasser. Der verminderte Sauerstoffeintrag über das Belüftungssystem zieht eine verminderte Effektivität im Abbau von Verunreinigungen nach sich. Zudem fallen Abwässer in industriellen Prozessen, wie beispielsweise in Papierfabriken, nicht selten in stark schwankenden Mengen an. Eine Steigerung der Produktion kann die vorhandenen Kapazitäten ebenfalls schnell an ihre Grenzen bringen. Für Auslastungsspitzen oder die schnelle Kapazitätsausweitung bietet Messer unter der Marke BIOX<sup>®</sup> mehrere bewährte technische Lösungen an. Sie tragen zusätzlichen Reinsauerstoff in die biologische Klärstufe ein, der von Begasungsmatten oder Injektoren in Form feiner Bläschen optimal verteilt wird. Der Reinsauerstoff verbessert die Lebensbedingungen und damit die Leistungsfähigkeit der Bakterien. Durchlaufzeiten, Schaum- und Geruchsbildung werden reduziert. Die Installation ist einfach und auch im laufenden Betrieb möglich.&nbsp;</p><p><strong>Ozonung für die vierte Reinigungsstufe&nbsp;</strong></p><p>In der vierten Reinigungsstufe einer Kläranlage lässt sich die Prozesseffizienz durch Ozon deutlich steigern: Das hochreaktive Gas kann Mikroschadstoffe wie zum Beispiel Arzneimittelrückstände sehr schnell aufbrechen und somit die Abbaubarkeit von komplexen Molekülen verbessern. Zurück bleiben überwiegend biologisch abbaubare Reaktionsprodukte, die sich in einer nachgeschalteten Filterstufe leicht aus dem Abwasser entfernen lassen. Das Verfahren funktioniert effizient und zuverlässig: Das benötigte Ozon lässt sich direkt vor Ort aus Sauerstoff gewinnen, die Integration in bestehende Anlagen ist einfach, der Wartungsaufwand minimal. Auch hier bietet Messer Komplettlösungen an, die von der Bedarfsanalyse bis zur Inbetriebnahme der Ozongewinnung und -einbringung reichen.&nbsp;<br><br><strong>Abwasserneutralisation mit zurückgewonnenem CO₂</strong></p><p>Alkalische Abwässer fallen in vielen industriellen Prozessen und insbesondere in der Bauwirtschaft in großen Mengen an. Um die strengen Einleitungsvorschriften für geklärtes Abwasser zuverlässig einzuhalten, muss deren pH-Wert im neutralen Bereich liegen. Hier bietet sich CO₂ als umweltfreundliche und wirtschaftliche Lösung an. Das Gas entsteht beispielsweise als Nebenprodukt in industriellen Prozessen wie der Wasserstoff- oder Bioethanolproduktion. Es kann von Messer mit speziellen Anlagen zurückgewonnen, gereinigt, verflüssigt und recycelt werden. Im Wasser gelöst bildet CO₂ Kohlensäure und damit eine umweltfreundliche Alternative zu den üblicherweise eingesetzten Mineralsäuren. Weitere Vorteile: Die Salzfracht des Abwassers wird nicht erhöht, die Arbeitssicherheit verbessert und Korrosion an Anlagenteilen vermieden.&nbsp;<br><br><strong>Abluftreinigung mit Stickstoffkälte&nbsp;</strong></p><p>Bei zahlreichen industriellen Prozessen werden gasförmige Stoffe freigesetzt, die schädlich oder sogar giftig sein können. Dazu gehören zum Beispiel leichtflüchtige organische Substanzen (VOCs: Volatile Organic Compounds) aus der chemischen oder pharmazeutischen Industrie, mit denen Abgasströme hoch beladen sind. Um solche freiwerdenden Gase und Dämpfe aufzufangen, ist das DuoCondex-Verfahren von Messer eine effiziente Lösung: Das Abgas strömt durch kryogene Kondensatoren, die mit tiefkaltem, gasförmigem Stickstoff gekühlt werden. Durch die extreme Kälte verflüssigen sich die Schadstoffe an den Innenwänden, so dass sie gezielt abgetrennt und anschließend fachgerecht entsorgt werden können. Gültige Vorschriften zur Luftreinhaltung werden so zuverlässig erfüllt. Die rückgewonnenen Lösemittel lassen sich sogar in den Prozess zurückführen und wiederverwenden.&nbsp;</p><p><strong>Energieoptimierung durch tiefkalte Gase&nbsp;</strong></p><p>Gase wie Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid oder Argon werden meist in flüssiger, tiefkalter Form ausgeliefert und gelagert. Vor dem Einsatz im Produktionsprozess müssen sie erwärmt und verdampft werden – dabei geht die “Kälteenergie” in der Regel verloren. Das können Betriebe, die für ihre Prozesse auch Kälte benötigen, mit dem EcoVap-Verdampfer von Messer vermeiden. Eingebaut in die Rücklaufleitung einer Kälteanlage transferiert er die Flüssiggaskälte direkt in das umlaufende Kühlmittel. Diese Abkühlung entlastet vorhandene Strom betriebene Kälteanlagen erheblich, Energieverbrauch und indirekte Treibhausgasemissionen sinken. Zudem kommt es zu keiner Eis- und Nebelbildung an den Luftverdampfern.&nbsp;</p><p><strong>Kundenfokus und Anwendungskompetenz&nbsp;</strong></p><p>Neben einer bedarfsgerechten Gaseversorgung bietet Messer seinen Kunden anwendungsspezifische Technologien. Bewährte Konzepte und das umfassende Know-how von Anwendungsfachleuten sorgen im engen Austausch mit den Kunden für bedarfsgerechte Lösungen. Auf Wunsch installierte Pilotanlagen zeigen unter realen Betriebsbedingungen die Vorteile in der Praxis. Die benötigte Anlagentechnik wird optimal auf alle Einsatzbedingungen ausgerichtet und realisiert.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Industriegasespezialist Messer: Geschäftsjahr 2025 – solide Geschäftsperformance, starke Bilanz und hohe Investitionen</title>
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KGaA, der weltweit größte privat geführte Spezialist für Industrie-, Medizin-, Elektronik- und Spezialgase, hat heute seinen Jahresbericht für 2025 veröffentlicht. Die solide Performance des Unternehmens im Jahr 2025 unterstreicht Messers Resilienz und Innovationskraft. Messer hat sich erfolgreich an ein volatiles Umfeld angepasst, das von geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt ist.</span></p><p><span>Im Jahr 2025 erzielte Messer einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro und ein EBITDA von 1,4 Milliarden Euro – was im Vergleich zu 2024 weitgehend stabil blieb – während Messer eine Marge von 31 Prozent beibehielt. Das Unternehmen erwirtschaftete einen starken Cashflow. Die Nettoverschuldung sank um 304 Millionen Euro auf 3,2 Milliarden Euro.</span></p><p><span>„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Messer ein stabiles und solides Unternehmen ist, das auch in herausfordernden Zeiten erfolgreich agiert. Unsere starke Bilanz und gezielte Investitionen in zukunftsorientierte Märkte und Technologien sichern unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, betonte Bernd Eulitz, CEO der Messer SE & Co. KGaA.</span></p><p><span><strong>Weiterhin hohe Investitionen in globale Kapazität</strong></span></p><p><span>Im Jahr 2025 investierte Messer 747 Millionen Euro, vor allem in neue Produktionsanlagen und die Modernisierung bestehender Werke. Der Schwerpunkt lag auf dem Bau von Luftzerlegungsanlagen in den Vereinigten Staaten, China und Vietnam sowie auf Produktionsanlagen bei Kunden, CO<sub>2</sub>-Produktionsanlagen und Gasflaschenabfüllwerke in Europa. Darüber hinaus investierte das Unternehmen in die Entwicklung von Technologien zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse. Diese Investitionen folgten einer umsichtigen Kapitalallokationsstrategie und unterstreichen Messers Engagement für nachhaltige Lösungen und die Unterstützung der Energiewende.</span></p><p><span>Die strategischen Investitionen des Jahres 2024 in Heliumanlagen und -reserven in den Vereinigten Staaten stärkten Messers Beschaffungskapazitäten und operative Flexibilität bei der Kundenversorgung.</span></p><p><span><strong>Die globale Präsenz bleibt ein entscheidender Faktor für die Stabilität</strong></span></p><p><span>Messers ausgewogene internationale Präsenz, die auf einem „Local-for-Local“-Ansatz basiert, sowie das breit gefächerte Portfolio an Produkten, Endmärkten und Kunden bilden die Grundlage für die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens. Währungsbereinigt verzeichneten alle Regionen ein Umsatzwachstum. In Asien stieg der Umsatz – trotz eines anhaltend deflationären Umfelds in China – insbesondere in den Bereichen Elektronik und Batteriematerialien sowie in der Stahlindustrie. In Europa wurde das Wachstum durch die steigende Nachfrage aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie nach medizinischen Gasen getragen. In Nord- und Südamerika stieg der Umsatz vor allem aufgrund der höheren Nachfrage aus Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Elektronik sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.</span></p><p><span><strong>Innovation und Nachhaltigkeit</strong></span></p><p><span>Messer konzentrierte sich weiterhin auf Forschung und Entwicklung, um innovative Anwendungstechnologien in allen Branchen voranzutreiben. Ein Schwerpunkt liegt auf der Dekarbonisierung von Prozessen und dem Einsatz von grünem Wasserstoff bei Kunden. Darüber hinaus investiert das Unternehmen in die Digitalisierung seiner Prozesse, um Effizienz und Nachhaltigkeit weiter zu steigern.</span></p><p><span><strong>Ausblick für 2026</strong></span></p><p><span>Für 2026 erwartet Messer ein makroökonomisches Umfeld, das weiterhin von geopolitischen Spannungen und hoher wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt sein wird. Währungsbereinigt wird sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA ein Anstieg erwartet. Das Unternehmen plant zudem, seine Marktposition durch anhaltend hohe Investitionen in wachstumsstarken Regionen und Technologien konsequent auszubauen. Infolgedessen wird ein leichter Anstieg der Nettoverschuldung erwartet.</span></p><p><span>„Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Mit unserer klaren strategischen Ausrichtung, unserer finanziellen Stärke und unserem Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit sind wir hervorragend positioniert, um die Chancen der kommenden Jahre zu nutzen“, sagte Bernd Eulitz.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Messer nimmt Produktionsanlage bei Aurubis in Betrieb</title>
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                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-nimmt-produktionsanlage-bei-aurubis-in-betrieb/</guid><pp:caseid>737111</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Messer, der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin-, Elektronik- und Spezialgase in Privatbesitz, und der Multimetall-Anbieter Aurubis AG haben erfolgreich eine neue Produktionsanlage für die Gewinnung von Luftgasen am Recyclingstandort von Aurubis in Lünen, Deutschland, in Betrieb genommen. Die Aurubis AG ist ein weltweit führender Anbieter von Nichteisenmetallen und einer der größten Kupferrecycler der Welt.</span></p><p><span>Über die hochmoderne Luftzerlegungsanlage (LZA) können täglich bis zu 210 Tonnen Sauerstoff und 16 Tonnen Stickstoff gewonnen werden. Bei Aurubis in Lünen kommen die Luftgase bei allen metallurgischen Prozessen zum Einsatz. Sauerstoff wird in der Kupferproduktion an den Öfen eingesetzt – vom Badschmelzofen über den Konverter und den Mischzinnofen bis hin zum Anodenofen sowie an allen Nebenöfen. Stickstoff findet entlang der gesamten Prozesskette unter anderem zum Spülen sowie in den Filtersystemen Anwendung.</span></p><p><span>„Die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Aurubis war von Anfang an von der gemeinsamen Vision einer nachhaltigen Produktion, Versorgungssicherheit und Effizienz geprägt“, sagt Virginia Esly, Chief Operating Officer Europe von Messer. „Wir gewinnen Industriegase für unseren Kunden genau dort, wo sie unmittelbar für den Produktionsprozess erforderlich sind, und unterstützen damit die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Aurubis am Standort Lünen. In Europa sind wir in 25 Ländern präsent und betreiben über 100 Anlagen, um unseren Kunden und der Industrie innovative und effiziente Produkte und Lösungen zu bieten. Unser Anspruch ist klar: ein zuverlässiger Partner, technologisch führend und gemeinsam mit unseren Kunden die Zukunft gestalten.“</span></p><p><span>„Die neue Luftzerlegungsanlage ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit unseres Recyclingstandorts Lünen“, sagt Inge Hofkens, COO Multimetal Recycling der Aurubis AG. „Sie stärkt unsere Versorgungssicherheit, macht unsere Prozesse effizienter und leistet einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz. Lünen ist ein Eckpfeiler unseres internationalen Hüttennetzwerks und spielt eine entscheidende Rolle bei der Versorgung der Industrie mit strategisch wichtigen Metallen aus Recyclingmaterial.“</span></p><p><span>Industriegase wie Stickstoff, Sauerstoff und Argon sind in der Industrieproduktion so wichtig wie Strom und Wasser und gehören zu den unverzichtbaren Grundlagen industrieller Wertschöpfung. Industriegase kommen in nahezu allen Branchen zum Einsatz – von der Metallurgie über die Chemie, Medizin und Lebensmittelproduktion bis hin zur Elektronik- und Halbleiterindustrie, wo Gase essenziell für präzise Fertigungsprozesse sind.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:57:48 +0100</pubDate>
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                        <title>Bewegung im All</title>
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                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/bewegung-im-all/</guid><pp:caseid>736611</pp:caseid><pp:subtitle>Hochreine Edelgase für Satellitenantrieb</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Um Satelliten mit einer Rakete ins Weltall zu befördern, braucht man einen voluminösen „Verbrennungsmotor“. Bei den größeren Exemplaren wiegen allein die dazugehörigen Tanks samt chemischem Treibstoff mehr als 1.000 Kilogramm. Für die Bewegung der künstlichen Trabanten, die sich schon im Orbit befinden, gibt es deutlich filigranere Ionenantriebe. Sie werden mit elektrischem Strom statt chemischen Reaktionen angetrieben und nutzen für den Rückstoß meist Xenon oder Krypton. Messer bietet diese Gase mit hohem Reinheitsgrad und maßgeschneiderter Spezifizierung für diesen Einsatz an.</strong></span></p><p><span>Satelliten unterliegen im Weltraum der Nord-Süd-Drift, die von der Gravitation von Sonne und Mond verursacht wird. Dadurch verändert sich nach und nach ihre Umlaufbahn. Um die Abweichung auszugleichen und den gewünschten Orbit zu halten, müssen sie pro Jahr eine Geschwindigkeitsänderung von etwa 45 bis 50&nbsp;Meter pro Sekunde zustande bringen. In der Schwerelosigkeit des Alls sind für eine solche Korrektur keine großen Kräfte nötig. Es genügt von Zeit zu Zeit ein kleiner, genau bemessener Impuls, um die Position zu justieren.</span></p><p><span><strong>Leichter E-Motor vs. schwerer Verbrenner</strong></span></p><p><span>Im Gegensatz zum schwergewichtigen Brenner der Rakete sind Ionenantriebe – im Speziellen sogenannte Hall-Effect-Thruster– klein und leicht: Der Thruster für einen Satelliten von bis zu einer Tonne Gewicht wiegt gerade mal 1,5 Kilogramm, der Gastank fasst selbst bei großen Kommunikationssatelliten nur wenige hundert Kilogramm an Treibstoff. Der Antrieb wird für das Korrekturmanöver jeweils nur für wenige Minuten gezündet und bezieht seine Energie in der Regel aus dem Solarkollektor, welcher die Raumsonde auch sonst mit Strom versorgt.</span></p><p><span>Im Ionenantrieb wird eine kleine Menge einer gasförmigen Stützmasse zunächst ionisiert. Durch das Anlegen eines elektrischen Feldes werden die Ionen dann auf Geschwindigkeiten von bis zu 400.000 Stundenkilometer beschleunigt und durch den Auslass ins All gelenkt. Der so ausgelöste Rückstoß sorgt für die gewünschte Positionsänderung, nach dem gezielten Impuls wird das Triebwerk wieder abgeschaltet. Neben Satelliten nutzen auch Raumsonden für die Weltraumforschung diese Antriebsart, um in die Tiefen des Alls vorzudringen. In beiden Fällen muss der überschaubare Gasvorrat für viele Betriebsjahre reichen.</span></p><p><span><strong>Ideale Stützmasse</strong></span></p><p><span>Das Edelgas Xenon eignet sich besonders gut als Stützmasse für den Ionenantrieb; es wird in den meisten heutigen Satelliten und Raumsonden verwendet. Krypton kam bisher deutlich seltener zum Einsatz, doch das könnte sich künftig ändern. Im Gegensatz zu einigen Metallen, mit denen man anfangs experimentierte, müssen die Gase nicht erst verdampft werden; zudem sind sie umweltneutral und leicht zu handhaben. Der Ionenantrieb erreicht einen beachtlich hohen Effizienzgrad: Mit Xenon im Tank ist der gewichtsspezifische Impuls im Vergleich zum thermischen Raketentriebwerk um mehr als sechsmal höher.</span></p><p><span>Die einzige nutzbare Quelle für beide Edelgase ist die Erdatmosphäre. Sie sind in der Atemluft nur als Spurenelemente enthalten, doch Krypton kommt mit rund 1&nbsp;ppm mehr als zehnmal häufiger vor als Xenon mit 0,09&nbsp;ppm. Damit ist es leichter und kostengünstiger zu gewinnen. Xenon ermöglicht aufgrund seines höheren Atomgewichts zwar mehr Schub bei gleichem Tankvolumen, doch dieser Unterschied wird durch die zunehmende Effizienz der neusten Triebwerkstypen immer unwichtiger. So werden etwa die Starlink-Satelliten von SpaceX mit Krypton betrieben.</span></p><p><span><strong>Gasqualität sichert Effizienz</strong></span></p><p><span>Die Effizienz eines Ionenantriebs hängt unter anderem vom Filament ab, einem Glühfaden zur Erzeugung von Elektronen. Er reagiert empfindlich auf verschiedene Moleküle; insbesondere Sauerstoff und Sauerstoffverbindungen können unerwünschte Reaktionen an seiner Oberfläche auslösen. Daher muss das Gas der Stützmasse hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, die von den Herstellern der Antriebe sehr genau – aber durchaus nicht bei allen gleich – spezifiziert sind. Neben dem Reinheitsgrad spielt die Zusammensetzung der verbleibenden Verunreinigungen eine wichtige Rolle. Wie stark die Leistung eines Ionentriebwerks beeinträchtigt wird, hängt entscheidend von Art und Menge der Restmoleküle ab.</span></p><p><span>Messer bietet zwei Gase mit einem reduzierten Anteil an Verunreinigungen an, Xenon 5.0 und Krypton 5.0 für Ionenantriebe. Sie wurden speziell für diese Anwendung entwickelt und ermöglichen eine dauerhaft hohe Effizienz des Thrusters. Die Gewinnung und der Qualitätsprozess sind minutiös auf die besonderen Anforderungen des Einsatzes in einem Ionenantrieb abgestimmt. Sie gehen über die Standardspezifikation des Reinheitsgrades 5.0 – ein Anteil des jeweiligen Gases von 99,999 Volumenprozent – hinaus.</span></p><p><span><strong>Qualitätsprozess für Gas und Flasche</strong></span></p><p><span>Angesichts ihrer minimalen Konzentration in der Atmosphäre ist die Gewinnung der beiden Edelgase nur in sehr großen Luftzerlegungsanlagen (LZA) wirtschaftlich möglich. Man findet sie etwa bei Stahlwerken, wo sie kontinuierlich die großen Mengen Sauerstoff und Stickstoff liefern, die dort gebraucht werden. Messer betreibt eine Reihe solcher Anlagen in Asien, Europa und Amerika. Damit ist die kontinuierliche Versorgung in allen Weltregionen sichergestellt.</span></p><p><span>Schon in der LZA werden nach der Abtrennung der Edelgase mit nachgeschalteten Reinigungsverfahren die ersten Schritte des Qualitätsprozesses durchgeführt. Dabei werden die geringen verbleibenden Anteile anderer Inhaltsstoffe – unter anderem Sauerstoff, Wasserstoff, Methan, CO und CO<sub>2</sub> sowie Feuchtigkeit – weiter reduziert. Zugleich durchlaufen die Behälter für die Triebwerk-Gase ein mehrstufiges Verfahren, um die erreichte Reinheit bis zur Auslieferung zu gewährleisten.</span></p><p><span>Die Flaschen bestehen aus besonders hochwertigem Edelstahl mit extrem glatten, elektropolierten Oberflächen. Damit werden mögliche Anhaftungen etwa von Wassermolekülen aus der Luftfeuchtigkeit von vornherein vermieden. Zudem werden die Flaschen vor der Befüllung mit hochreinem Stickstoff gespült. Während der Spülung werden mittels Laser-Lichtabsorption Menge und Größe eventuell vorhandener Feststoffpartikel bestimmt. Die Flaschen werden nur bei geprüfter Einhaltung der streng definierten Grenzwerte verwendet. Zur Qualitätskontrolle gehört außerdem eine Ventilprüfung, um sicherzustellen, dass die Armatur fett- und ölfrei ist. Das Flaschenzertifikat enthält die Maße der Flasche sowie Bilder von ihrem Zustand vor der Auslieferung. Alle relevanten Komponenten sind in der detaillierten Dokumentation erfasst.</span></p><p><span><strong>Umfassende Dokumentation und individuelle Lösungen</strong></span></p><p><span>Die Abfüllung nach der Entfernung des Spülgases folgt einer dokumentierten Standard Operating Procedure. Nach der Abfüllung wird die Qualität des Gases nochmal kontrolliert – also in dem Zustand, in dem es den Anwender erreicht. Dafür wird bei Messer ein Gaschromatograph mit Wärmeleitfähigkeitsdetektoren eingesetzt, der speziell für die Analyse von Edelgasen kalibriert ist. Die ermittelten Werte werden ebenfalls im Qualitätszertifikat dokumentiert.</span></p><p><span>Die Hersteller und Anwender der Ionenantriebe haben individuelle Spezifikationen für ihre unterschiedlichen Hall-Effect-Thruster definiert. Das Angebot von Messer umfasst daher neben den Standardprodukten auch maßgeschneiderte Lösungen mit einer passenden Dokumentation nach den jeweiligen Vorgaben. Die Vertriebsorganisation setzt dabei grundsätzlich auf persönlichen Kontakt und individuelle Beratung, um die gelieferten Gase exakt auf die Anforderungen des Kunden abzustimmen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[technical press articles,Fachartikel]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 10:09:06 +0100</pubDate>
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                        <title>Helmut Kaschenz verlässt Messer nach sechs Jahren auf eigenen Wunsch</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/helmut-kaschenz-verlaesst-messer-nach-sechs-jahren-auf-eigenen-wunsch/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/helmut-kaschenz-verlaesst-messer-nach-sechs-jahren-auf-eigenen-wunsch/</guid><pp:caseid>735206</pp:caseid><pp:subtitle>CFO schließt Transformationsphase des Industriegasespezialisten ab und kündigt für 2026 seinen Rückzug an.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span>Nach sechs prägenden und erfolgreichen Jahren beim Industriegasespezialisten Messer als Vorstandsmitglied und an der Spitze der globalen Finanzorganisation legt Helmut Kaschenz<strong> </strong>auf eigenen Wunsch im Laufe des Jahres 2026 seine Funktion als Chief Financial Officer (CFO) nieder. Helmut Kaschenz wird weiterhin bis zu einer geordneten Übergabe die Finanzorganisation leiten. Eine Nachfolge steht noch nicht fest.</span></p><p><span>Seit seinem Eintritt Anfang 2021 als Chief Strategy Officer und der Übernahme der globalen CFO-Funktion im Jahr 2022 hat Helmut Kaschenz entscheidend dazu beigetragen, Messer erfolgreich weiterzuentwickeln und die Unabhängigkeit des Gasekonzerns zu sichern.</span></p><p><span>Unter seiner Mitwirkung als Vorstandsmitglied und CFO wurden zentrale Meilensteine erreicht: Der Erwerb der Anteile des Private-Equity-Unternehmens CVC Capital Partners an Messer Industries in 2023, die Integration von Messer Industries in die Messer Gruppe sowie die umfassende Refinanzierung des in Asien, Europa und Amerika ansässigen Konzerns mit zusätzlichem Eigenkapital durch den Einstieg des singapurischen Staatsfonds GIC. Darüber hinaus hat Helmut Kaschenz die Finanzfunktionen, globale Governance, Prozesse und die finanzielle Stabilität mit Kapitalmarktfähigkeit und -zugang gestärkt. Seine über 25-jährige Erfahrung im Investmentbanking und sein breites Netzwerk an institutionellen Investoren sowie Banken ermöglichten die erfolgreiche Umsetzung komplexer Finanztransaktionen.</span></p><p><span>Während seiner Amtszeit erzielte Messer in 2024 Umsätze von über 4,5 Milliarden Euro und ein EBITDA von rund 1,4 Milliarden Euro, verbunden mit deutlichem Wachstum, Margensteigerung und hohen Investitionen in einer kapitalintensiven Branche. Die Ergebnisse des Jahres 2025 will Messer im April veröffentlichen.</span></p><p><span>Stefan Messer, Gesellschafter und Vorsitzender des Aufsichtsrats, würdigt Helmut Kaschenz:</span></p><p><i><span>„</span></i><span>Mit strategischer Weitsicht, finanzstrategischer Expertise und großem Engagement hat Helmut Kaschenz die vergangenen Jahre der Messer-Geschichte maßgeblich mitgeprägt. Sein Beitrag zur Sicherung unserer Eigentümerstruktur, zur langfristigen Finanzierung und zur Weiterentwicklung unserer globalen Finanzorganisation ist von unschätzbarem Wert.“</span></p><p><span>Bernd Eulitz, CEO, ergänzt:</span></p><p><span>„Ich schätze die Zusammenarbeit mit Helmut sehr, insbesondere während der wegweisenden Transaktion. Messer ist hervorragend aufgestellt und verfügt dank seiner Arbeit über eine verstärkte und beeindruckende Finanzorganisation.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 09:38:28 +0100</pubDate>
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                        <title>Unternehmer Stefan Messer für sein Lebenswerk geehrt</title>
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                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/unternehmer-stefan-messer-fuer-sein-lebenswerk-geehrt/</guid><pp:caseid>730794</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="text-align:left;" align="left"><span>Auf der Asia Pacific Industrial Gas Conference 2025 in Bangkok, einer internationalen Fachkonferenz für Industriegaseunternehmen, wurde Stefan Messer von gasworld, der branchenführenden Medienplattform, mit dem „Lifetime Achievement Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Stefan Messer, Aufsichtsratsvorsitzender von Messer, erhielt diese Auszeichnung am 3. Dezember für sein Engagement für Menschen, Innovation, Leistung und Sicherheit auf dem Industriegasemarkt, wie aus der Laudatio der Medienplattform hervorgeht. „Damit würdigt gasworld das Engagement und die Leidenschaft von Stefan Messer sowohl für die Branche als auch für Messer und alles, wofür das Unternehmen steht“, sagt Rob Cockerill, Global Content Director bei gasworld. Für das Unternehmen ist der Ort der Preisverleihung sehr stimmig: „Während seiner Zeit im operativen Geschäft hat Stefan Messer die Industriegasebranche maßgeblich geprägt“, sagt Messer-CEO Bernd Eulitz. „Mit unternehmerischem Mut hat er insbesondere Länder in der ASEAN-Region mit Industriegasen als Ressource erschlossen, um das Wirtschaftswachstum in der lokalen Industrie voranzutreiben.“</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>Stefan Messer nahm im Rahmen eines internationalen Innovationswettbewerbs weitere Auszeichnungen für das Unternehmen entgegen. Messer Europe wurde in der Kategorie „Digitale Innovation & Betriebsmanagement“ für sein digitales Flaschengasbündel MegaPack D ausgezeichnet. „Unser Siegerprojekt zeigt, dass Innovation ein fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur ist, von unseren Mitarbeitenden vorangetrieben und durch Zusammenarbeit und Offenheit für neue Ideen stark unterstützt wird“, sagt Virginia Esly, COO Messer Europe. „Die MegaPack D-Technologie von Messer bietet unseren Kunden eine automatisierte, sichere und effiziente Gasversorgung.“ Die Jury würdigte auch die digitale Füllstandskontrolle und die Möglichkeit, weitere von Messer angebotene Dienstleistungen wie die automatische Nachbestellung in Anspruch zu nehmen. „Mit MegaPack D bieten wir eine herausragende innovative Lösung für den europäischen Markt, die von unseren Kunden sehr geschätzt wird“, so Virginia Esly weiter. Die digitalen Gasflaschenbündel von Messer werden in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen in der Automobil-, Fertigungs-, Elektronik- und Halbleiterbranche sowie in der Labor- und Lebensmittelindustrie eingesetzt.</span></p><p style="text-align:left;" align="left"><span>In der Kategorie „Most Impactful ESG Initiative“ wurde das Messer-Projekt „Klimafreundliche CO<sub>2</sub>-Produktion aus natürlichen Quellen unter Verwendung erneuerbarer Energien in Nordmazedonien“ zusätzlich als Zweitplatzierter ausgezeichnet. CO<sub>2</sub> aus einer natürlichen Quelle, das sonst in die Atmosphäre gelangen würde, wird aufgefangen, gereinigt, verflüssigt und als wertvolle Ressource zur Verfügung gestellt. Durch die Nutzung erneuerbarer Solarenergie im Produktionsprozess und vor Ort für die Elektromobilität trägt dieses Projekt zur Dekarbonisierung bei. „Diese Auszeichnung würdigt das Engagement und die harte Arbeit unseres hoch engagierten Teams in Nordmazedonien. Für uns bei Messer ist es wichtig, ESG-Projekte in allen unseren europäischen Ländern voranzutreiben, auch in kleineren Regionen wie Nordmazedonien”, schließt Virginia Esly.</span></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen,auszeichnung]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 14:52:10 +0100</pubDate>
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                        <title>Messer und PVChem gründen Joint-Venture zur Industriegaseproduktion</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-und-pvchem-gruenden-joint-venture-zur-industriegaseproduktion/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/messer-und-pvchem-gruenden-joint-venture-zur-industriegaseproduktion/</guid><pp:caseid>728021</pp:caseid><pp:subtitle>Unterzeichnungszeremonie des Joint-Venture-Vertrags zur Gründung eines Industriegasproduktionsunternehmens in Cái Mép zwischen Petrovietnam Chemical and Services Corporation und Messer SE &amp; Co. KGaA</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Petrovietnam Chemical and Services Corporation (PVChem), ein Mitglied der Vietnam National Industry and Energy Group (Petrovietnam), und der deutsche Industriegasespezialist Messer SE & Co. KGaA&nbsp; haben einen Joint-Venture-Vertrag zur Gründung der Cái Mép Industrial Gases Co. Ltd. unterzeichnet. Das Joint Venture wird in die Entwicklung einer Industriegasproduktionsanlage im Cái Mép Industrial Park, Cái Mép Ward, Ho-Chi-Minh-Stadt, mit einer Kapazität von 200.000 Tonnen pro Jahr und einer Gesamtinvestition von rund 35 Millionen US-Dollar investieren. Der Baubeginn ist für Ende 2026 vorgesehen, die kommerzielle Inbetriebnahme für Ende 2028.</p><p>Die Anlage in Cái Mép wurde im Einklang mit Modellen zur grünen und kreislaufwirtschaftlichen Wirtschaft konzipiert und nutzt die Kälteenergie aus dem Speichersystem für flüssiges Erdgas (LNG, Liquid Natural Gas) von PVGas zur Tiefkühlung des Gasabscheidungsprozesses. Die Anlage soll die Wertschöpfungskette von Petrovietnam für LNG, Industriegase und sauberer Energie strategisch schlißen. Sie &nbsp;soll die Energieeffizienz verbessern, Treibhausgas-Emissionen verringern und zur optimierten Nutzung der bestehenden Gasinfrastruktur beitragen.</p><p>Das Projekt nutzt die europäische Cryogenic Air Separation (CAS)-Technologie in Kombination mit der Rückgewinnung der beim LNG-Regasifizierungsprozess entstehenden Kälteenergie. Diese Technik reduziert den Strom- und Kühlwasserverbrauch erheblich, wodurch die indirekten Treibhausgas-Emissionen gesenkt und die Gesamtumweltbilanz verbessert werden.</p><p>Dies gilt nicht nur als ein wegweisendes Projekt in den Bereichen Energiewende, grüne Wirtschaft und Kreislaufwirtschaft, das die Wertschöpfungskette von Petrovietnam verbindet und von PVChem umgesetzt wird, um einen Beitrag zur nationalen Energiestrategie zu leisten, sondern auch als wegweisendes Projekt für Industriegasespezialist Messer, das sein starkes Engagement für den Übergang zu einer grünen Produktion durch die Verringerung von Treibhausgas-Emissionen und Energieeinsparungen in Bezug auf Strom und Wasser unterstreicht.</p><p>Le Manh Hung, Vorsitzender von Petrovietnam, betonte: „Das Joint-Venture-Projekt von Messer und PVChem ist ein konkreter Schritt zur Umsetzung der Strategie von Petrovietnam für grüne Energie und Kreislaufwirtschaft, die mit den Zielen Vietnams zur CO₂-Neutralität im Einklang steht.“</p><p>Bernd Eulitz, Vorstandsvorsitzender der Messer SE & Co. KGaA, erklärte: „Messer ist stolz darauf, gemeinsam mit PVChem und Petrovietnam seine weltweit erste Luftzerlegungstechnologie mit Kälteenergierückgewinnung zu realisieren – eine Innovation, die die Energieeffizienz optimiert und den europäischen Umweltstandards vollständig entspricht.“</p><p>Stefan Messer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Messer SE & Co. KGaA, fügte hinzu: „Dies ist eine spannende Gelegenheit für die vietnamesische Industrie, ihre Treibhausgas-Emissionen durch den Einsatz von kohlenstoffarmen Industriegasen zu reduzieren, die für viele wirtschaftliche und medizinische Bereiche unverzichtbar sind.“</p><p>Truong Dai Nghia, Vorsitzender von PVChem, erklärte: „Das Joint Venture mit Messer ist ein strategischer Schritt für PVChem, um in die umweltfreundliche Fertigung zu expandieren, die internen Verbindungen innerhalb von Petrovietnam zu verbessern und nachhaltige Wertschöpfungsketten zu fördern.“</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über Petrovietnam</strong><br>2025 jährt sich die Gründung und Entwicklung von Petrovietnam zum 50. Nach einem halben Jahrhundert ist Petrovietnam derzeit die Nummer 1 unter den Wirtschaftsgruppen in Vietnam und spielt eine tragende Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung und der Gewährleistung der nationalen Energiesicherheit. Mit starkem finanziellem Potenzial und einer fortschrittlichen wissenschaftlichen und technologischen Basis sowie einem Team hochqualifizierter Manager und technischer Experten verfügt Petrovietnam über ein groß angelegtes Geschäftsumfeld, darunter viele Einheiten und Mitgliedsunternehmen, die in drei Kernbereichen tätig sind und Produkte und Lösungen anbieten: Energie – Industrie – Dienstleistungen.</p><p><strong>Über PVChem</strong><br>PVChem, ein Mitglied von Petrovietnam, ist in den Bereichen Ölfeldchemikalien, technische Dienstleistungen, umweltfreundliche Fertigung und erneuerbare Energien tätig. Mit über 35 Jahren Entwicklung strebt PVChem an, ein regionaler Marktführer im Bereich chemischer und industrieller Dienstleistungen zu werden und eine Vorreiterrolle bei der grünen Transformation und der Entwicklung der Kreislaufwirtschaft zu übernehmen.</p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 13:48:48 +0100</pubDate>
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                        <title>Messer sichert sich langfristige Lieferung von hochreinem Helium von QatarEnergy zur Versorgung seiner Kunden weltweit</title>
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            <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 15:15:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Weniger Emissionen, mehr Effizienz und höhere Arbeitssicherheit bei Schneid- und Schweißverfahren</title>
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            <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 13:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wasserstoff und Erfahrung von Messer unterstützen nachhaltigen Busverkehr in NRW</title>
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                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/wasserstoff-und-erfahrung-von-messer-unterstuetzen-nachhaltigen-busverkehr-in-nrw/</guid><pp:caseid>707959</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Heute präsentierte die REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft in Kerpen (NRW) neue wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Hybridbusse. Mit ihnen macht der Kreis einen bedeutenden Schritt in Richtung emissionsfreier Mobilität. Die Betankungstechnik sowie der benötigte Wasserstoff kommen vom Industriegasespezialisten Messer.&nbsp;</p><p>Insgesamt 26 innovative Busse ersetzen bis Ende Juni 2025 ihre Vorgänger mit herkömmlichem Dieselmotor, wodurch der Rhein-Erft-Kreis jährlich etwa 1.500 Tonnen Treibhausgas-Emissionen einsparen möchte. Die Busse bieten Reichweiten von bis zu 350 Kilometern pro Tankfüllung. Aufgetankt werden sie an einer von Messer bereitgestellten Wasserstoff-Tankstelle auf dem REVG-Betriebsgelände. Hier ist auch die Spedition H. Freund ansässig, die im Oktober 2024 mit dem Bau der Tankstelle begann. Als Partner wurde Messer, der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz, ausgewählt.&nbsp;</p><p>Andreas Noky, Spezialist für H₂-Tankstellen-Projekte bei Messer: „Seit Beginn des Probebetriebs im November 2024 hat sich die Flotte schrittweise von zwei auf 26 Busse erweitert. Es fanden über 400 Betankungen statt, bei denen ca. 6 Tonnen Wasserstoff abgefüllt wurden. Die durchschnittliche Betankungszeit betrug weniger als 10 Minuten, also nicht länger als eine Betankung mit Dieseltreibstoff. Bis heute wurden durch den Betrieb der neuen Brennstoffzellen-Hybridbusse und die Betankung weiterer Fahrzeuge von Partnerunternehmen der REVG bereits rund 65 Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart.“&nbsp;</p><p>Bereits seit 2011 ist Messer Technologie- und Wasserstoff-Lieferant für eine der größten Flotten brennstoffzellenbetriebener, elektrischer Busse in den USA. In Jülich (NRW) baut Messer in einem Joint-Venture mit dem Kreis Düren eine Anlage zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Mit einer Nennleistung von 10 Megawatt und einer Produktionskapazität von bis zu 180 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde wird die Anlage eine der größeren ihrer Art in Deutschland sein. Im Nachbarland Belgien ist Messer Partner des Hyoffwind-Projektes in Zeebrügge für eine Wasserstoff-Elektrolyse mit einer Nennleistung von 25 Megawatt.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[presseinformationen,wasserstoff,press releases]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 16:41:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Messer schließt Pre-FEED-Studie für CO₂-Terminal von Ambrian Energy im Hafen Bremen positiv ab</title>
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Der Standort bietet ideale logistische Voraussetzungen: Ein bestehender Bahnanschluss ermöglicht den Transport von CO₂ per Zug, während ein Hafenanleger für Schiffe mit einer Kapazität von bis zu 40.000 Tonnen den Weitertransport zu geologischen CO₂-Speichern in der Nordsee sicherstellt. Die geplante Terminalkapazität beträgt zunächst zwei Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr.&nbsp;<br><br>Der Umfang der Pre-FEED-Studie umfasste die Machbarkeit der Errichtung eines spezialisierten Tanklagers für verflüssigtes CO₂, das über ein integriertes Qualitätssicherungssystem sowie eine Gasrückgewinnungsanlage verfügen wird. Zudem soll eine moderne Entladeanlage für den CO₂-Transport per Zug entstehen, um eine effiziente Anlieferung des verflüssigten CO₂ zu gewährleisten. Ein weiteres zentrales Element ist die Schiff-Beladungsanlage, die den sicheren und verlustfreien Abtransport des CO₂ zu geologischen Senken in der Nordsee ermöglicht.</p><p><strong>Strategische Partnerschaft für nachhaltige CO₂-Logistik</strong><br>Messer, der weltweit führende Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz, weist jahrzehntelange Erfahrung in der CO₂-Rückgewinnung und -Aufbereitung auf.</p><p>Mit „ZeCarb® “ hat Messer im vergangenen Herbst ein neues Angebot im Bereich «Carbon Capture as a Service» (CCaaS) gestartet. „ZeCarb® “ steht für „Zero Carbon“ und hilft Industrien mit hohen CO<sub>2</sub>-Emissionen zu dekarbonisieren. Ambrian Energy wiederum verfügt über umfassende Expertise in der Logistik von Kraftstoffen. Gemeinsam verfolgen beide Unternehmen das Ziel, eine vollständige Wertschöpfungskette von der CO₂-Rückgewinnung bei industriellen Emittenten über den Transport per Zug bis zur Verladung auf Schiffe für die CO₂-Sequestrierung für den Kunden anzubieten.</p><p>Nach erfolgreichem Abschluss der Machbarkeitsstudie planen beide Unternehmen eine strategische Partnerschaft, um das CO₂-Terminal gemeinsam umzusetzen. Damit würde eine zentrale Infrastruktur geschaffen, die Deutschland bei der Erreichung seiner Klimaziele unterstützt und zur Skalierung der CCS-Infrastruktur beiträgt.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Über ZeCarb®</strong></span><br><span>ZeCarb ist eine Dienstleistungsmarke für das "Carbon Capture as a Service" (CCaaS) Angebot von Messer, dem weltweit größten Spezialisten für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz. Mit ZeCarb („Zero Carbon“) hilft Messer verschiedenen Industrien und Kommunen, beispielsweise aus der Stahl, Zement-, Glas-, Papier- und Chemieproduktion oder fossil befeuerten Kraftwerken, ihre "Netto-Null"-Klimaziele zu erreichen, indem CO<sub>2</sub>-Emissionen direkt an der Quelle aufgefangen werden. Dabei greift Messer auf jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der CO<sub>2</sub>-Rückgewinnung zurück. Als Global Player bietet Messer seine nachhaltigen Produkte und Dienstleistungen in Asien, Europa und Amerika an. Dadurch ist Messer in der Lage, alle Bereiche der Wertschöpfungskette von Carbon Capture Utilization & Storage (CCUS) aus einer Hand anzubieten. Messer hat bereits mehr als 90 Anlagen weltweit installiert, die zu den bewährtesten und skalierbarsten Systemen der CO<sub>2</sub>-Rückgewinnung gehören.</span></p><p><span><strong>Web: </strong></span><a href="https://zecarb.messergroup.com"><span>https://zecarb.messergroup.com</span></a></p><p><span><strong>Mail:</strong> </span><a href="mailto:request@zecarb.messergroup.com"><span>request@zecarb.messergroup.com</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Über Ambrian Energy</strong></span><br><span>Seit 50 Jahren ist die Ambrian Energy GmbH ein zuverlässiger und kompetenter Partner für internationale Ölgesellschaften sowie zahlreiche unabhängige Unternehmen der deutschen Energie- und Mineralölbranche. Ambrian Energy GmbH bietet ein breit gefächertes Sortiment, hohe Kapazitäten und schnellen Service. Wir handeln sämtliche auf dem Markt verfügbaren Kraftstoffe und Mineralöle und fungieren als zuverlässiges Bindeglied in der Supply Chain. Neben fossilen Mineralölkraftstoffen wächst auch der Anteil alternativer Kraftstoffe kontinuierlich – und ist fester Bestandteil unseres Angebots.</span></p><p><span><strong>Web: </strong></span><a href="https://ambrian-energy.com" target="_blank">https://ambrian-energy.com</a></p><p><span><strong>Mail:</strong> </span><a href="mailto:contact@ambrian-energy.com"><span>contact@ambrian-energy.com</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 15:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Industriegasespezialist Messer erzielt Rekordergebnis</title>
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                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/industriegasespezialist-messer-erzielt-rekordergebnis/</guid><pp:caseid>694846</pp:caseid><description><![CDATA[<ul><li>Umsatz von 4,5 Milliarden Euro, ein Plus von 2 Prozent* gegenüber dem Vorjahr</li><li>EBITDA steigt um 10 Prozent* auf 1,4 Milliarden Euro</li><li>Investitionen auf hohem Niveau von rund 0,9 Milliarden Euro</li><li>starke Bilanz mit liquiden Mitteln von 0,5 Milliarden Euro zum Jahresende 2024</li><li>Zahl der Mitarbeitenden steigt von rund 11.500 auf über 11.800</li></ul><p style="text-align:left;" align="left">&nbsp;</p><p style="text-align:left;" align="left">Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hat Messer, der weltweit größte Spezialist für Industrie-, Medizin- und Spezialgase in Privatbesitz, im Geschäftsjahr 2024 seine Resilienz unter Beweis gestellt. Der Konzernumsatz stieg um 2 Prozent* auf rund 4,5 Milliarden Euro, da Messer Produktkapazitäten erhöht und Neukunden gewinnen konnte, unteranderem aus der Luft- und Raumfahrt sowie der Halbleiterindustrie. Das EBITDA stieg um rund 10 Prozent* auf 1,4 Milliarden Euro. Messer investierte rund 0,9 Milliarden Euro in die Sicherung des zukünftigen Wachstums durch den Bau zusätzlicher Anlagen und die Instandhaltung bestehender Anlagen. Darüber hinaus sicherte sich Messer im Jahr 2024 Heliumvorräte in den USA.</p><p style="text-align:left;" align="left">„Das Industriegasegeschäft erweist sich auch in global herausfordernden Zeiten als resilient, unterstützt durch einen breit diversifizierten Kundenstamm und eine regionale Präsenz“, erklärt Bernd Eulitz, CEO von Messer, und fügt hinzu: “Der überwiegende Teil unserer Produkte wird lokal für lokale Kunden hergestellt, wobei das grenzüberschreitende Geschäft nur einen geringen Anteil ausmacht.“ Zudem erweiterte Messer sein Team und beschäftigte Ende 2024 über 11.800 Mitarbeitende gegenüber rund 11.500 im Vorjahr.</p><p><strong>Regional diversifiziertes Industriegasegeschäft</strong></p><p style="text-align:left;" align="left">Der Umsatz der Messer-Gesellschaften in <strong>Nord- und Südamerika</strong> belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf rund 2,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 4 Prozent* gegenüber dem Vorjahr entspricht. Rund 1,6 Milliarden Euro des regionalen Gesamtumsatzes entfallen auf die USA, 0,3 Milliarden Euro auf Kanada und 0,4 Milliarden Euro auf Lateinamerika.</p><p style="text-align:left;" align="left">Die Investitionen in dieser Region konzentrierten sich größtenteils auf die USA. Der Schwerpunkt lag dabei auf strategischen Projekten zum Ausbau der Marktsegmente Luft- und Raumfahrt, Halbleiterindustrie und Medizintechnik sowie auf Investitionen im Heliumgeschäft. Investitionen in Lateinamerika unterstützen das Wachstum von Messer und stärken die Versorgungssicherheit in der Region.</p><p style="text-align:left;" align="left">In <strong>Europa </strong>erzielte Messer einen stabilen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. In Westeuropa erzielte Messer einen Umsatz von 0,5 Milliarden Euro, während Mittel- und Südosteuropa mit jeweils 0,4 Milliarden Euro zum Umsatz beitrugen.</p><p style="text-align:left;" align="left">Zu den Investitionsprojekten in der Region gehörten Kohlendioxid-Produktionsanlagen in Österreich, Polen, der Tschechischen Republik, Slowenien und Serbien. In Belgien begann Messer den Bau der ersten industriellen Anlage zur Produktion von grünem Wasserstoff im Land. Die 25-Megawatt-Anlage in Zeebrügge ist Teil des Joint-Ventures Hyoffwind, das 2026 in Betrieb gehen soll. In Deutschland trieb Messer als Joint-Venture-Partner der HyDN GmbH in Düren die Realisierung einer 10-Megawatt-Anlage für grünen Wasserstoff voran, deren Inbetriebnahme noch in diesem Jahr geplant ist. In Spanien nahm eine neue Abfüllanlage den Betrieb auf, um das Wachstum zu fördern und die logistische Effizienz im Nordosten des Landes zu verbessern. Weitere Investitionen in Generatoren, Gasreinigungs- und Abfüllanlagen wurden in der gesamten Region getätigt.</p><p style="text-align:left;" align="left">In <strong>Asien </strong>erzielte Messer einen stabilen Umsatz von 0,8 Milliarden Euro. Davon entfallen 0,7 Milliarden Euro auf China und 0,1 Milliarden Euro auf die ASEAN-Region. Das starke Umsatzwachstum in Vietnam kompensierte den Umsatzrückgang in China. Die positive Entwicklung in Vietnam ist auf die Nachfrage von Pipeline-Kunden und nach Flüssiggasen zurückzuführen, die die Auslastung neuer Produktionsanlagen beschleunigte.</p><p style="text-align:left;" align="left">In der ASEAN-Region investierte Messer weiterhin insbesondere in Vietnam. Neben dem weiteren Ausbau der On-Site-Kapazitäten für Kunden aus der Stahlindustrie, tragen Investitionen in Endmärkte wie Lebensmittelverarbeitung, Elektronik und Gesundheitswesen zur Diversifizierung für Messer in diesem Land bei. In Thailand wurden die Investitionen in die erste Produktionsanlage fortgesetzt.</p><p style="text-align:left;" align="left">In China investierte Messer in Luftzerlegungsanlagen, Generatoren sowie Anlagen zur Herstellung und Reinigung von Spezialgasen, um Kunden in Endmärkten wie der Stahl-, Chemie-, Elektronik-, Pharma- sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu unterstützen.</p><p style="text-align:left;" align="left"><strong>Langfristige Finanzierung erfolgreich gesichert</strong></p><p style="text-align:left;" align="left">Im Geschäftsjahr 2024 wurden 1,3 Milliarden Euro durch Privatplatzierungen und 1,15 Milliarden Euro durch Schuldscheindarlehen erfolgreich aufgenommen, um ausstehende Akquisitionskredite vollständig zu refinanzieren und die langfristige Finanzierung sicherzustellen.</p><p style="text-align:left;" align="left">Die Nettoverschuldung belief sich Ende 2024 auf 3,6 Milliarden Euro, wobei die liquiden Mittel insgesamt 0,5 Milliarden Euro betrugen.</p><p style="text-align:left;" align="left">&nbsp;</p><p><i>* Konsolidierte Finanzdaten für Messer, wobei die Vorjahreszahlen pro forma dargestellt sind und den Umfang des laufenden Geschäftsjahres sowie Anpassungen im Zusammenhang mit der Übernahme von Messer Industries im November 2023 widerspiegeln.</i></p><p style="text-align:left;" align="left">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[press releases,presseinformationen]]></category>
            <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 19:35:35 +0200</pubDate>
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                        <title>Härte aus Kälte</title>
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                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/haerte-aus-kaelte/</guid><pp:caseid>418477</pp:caseid><pp:subtitle>Stickstoffkühlung zum Härten von Werkzeugen</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Wenn sich Metallurgen über Stahl unterhalten, gehören „Gefüge“ und „Kristallstruktur“ zu den am häufigsten verwendeten Wörtern. Neben der chemischen Zusammensetzung einer Legierung entscheidet vor allem die räumliche Anordnung ihrer Atome über die Eigenschaften des Stahls.</p><p>Austenit ist eine Kristallstruktur aus Eisen und Kohlenstoff, die in vielen Stählen vorkommt, aber nicht immer erwünscht ist. Dieses Gefüge besitzt nur eine geringe Härte und lässt sich in der Regel schwer zerspanen, was die Möglichkeiten der Bearbeitung stark einschränkt. Beim tschechischen Werkzeughersteller Pilana wird gehärteter Stahl deshalb vor der Verarbeitung mit Stickstoff tiefgefroren, denn bei sehr tiefen Temperaturen wird Austenit in andere, erwünschte Gefügeformen umgewandelt. Messer hat dafür die Technologie installiert und liefert den Kälteträger Stickstoff. Pilana produziert unter anderem Holzfräsmaschinen und Kreissägeblätter aus Hartmetallen, Werkzeuge zur Holzbearbeitung sowie Hobel und Industriemesser. Das Unternehmen gehört mit 650 Mitarbeitern zu den größten Werkzeugherstellern in Europa. Die Werkzeuge werden gemäß den DIN und ISO-Normen gefertigt. Natürlich kommt es dabei entscheidend auf die Qualität des Stahls an, diese wiederum hängt von der Kristallstruktur des Werkstoffs ab. Je nach Werkzeug und Anwendung muss der im Stahl enthaltene Austenit in eine andere Kristallstruktur umgewandelt werden: den Martensit, der über eine extreme Härte verfügt.</p><p><strong>Gitterwechsel</strong><br>Das klassische Verfahren zur Umwandlung von Austenit in Martensit besteht im wiederholten Erwärmen und Abkühlen des Werkstoffs. Das dauert allerdings lang und verbraucht viel Energie. Die Tieftemperaturbehandlung bietet hier eine moderne, zeit- und energiesparende Alternative. 2011 vergab Pilana an Messer in Tschechien den Auftrag, eine Anlage zur Tieftemperaturbehandlung für Schneidstahl einzurichten. Der Stahl sollte darin mit tiefkaltem Stickstoff auf bis zu minus 180 Grad Celsius abgekühlt und auf höchstens plus 180 Grad Celsius erwärmt werden können. Kernstück des Tieftemperaturverfahrens ist das Einspritzen von flüssigem Stickstoff in den Kühlraum der Kammer. Dort verteilen Ventilatoren das tiefkalte Gas, damit es gleichmäßig auf das Material einwirken kann. Der gesamte Ablauf aus Kühlung und Wiedererwärmung wird vorprogrammiert und zentral geregelt, sodass alle Parameter für die&nbsp;Aushärtung des Stahls exakt eingehalten werden. Dazu gehören die Geschwindigkeit und die Dauer der Abkühlung, die Haltedauer einer vorgegebenen Temperatur sowie die Geschwindigkeit und Dauer der Erwärmung.</p><p>Der Vorteil der geregelten Erwärmung besteht darin, dass der gesamte Prozess in der Box ohne Luftzutritt erfolgt. Ein weiteres Plus ist der schnelle Übergang von der Haltetemperatur zur Umgebungstemperatur, der viel Zeit spart. Stickstoff und Energie werden ebenfalls sehr effizient eingesetzt: Für ein Kilogramm Material genügen etwa zwei bis drei Kilogramm Flüssigstickstoff. Eine vakuumisolierte Rohrleitung für die Stickstoffzuführung trägt zusätzlich dazu bei, den Energiebedarf so gering wie möglich zu halten.</p><p><strong>Qualitätsunterschied</strong><br>Das Verfahren ist nicht nur besonders wirtschaftlich, es steigert auch die Qualität. Beim Vergleich der Lebensdauer von Schneidstählen zur Holzbearbeitung wird der Nutzen der Kälte messbar. Das österreichische Unternehmen Stora Enso Building and Living in Ybbs hat Werkzeugstahl (Messer zum Entfernen von Baumrinde) mit und ohne anschließender Tieftemperaturbehandlung bei mindestens minus 150 Grad Celsius verglichen. Die Tieftemperaturbehandlung reduziert die Spannung im Material und lässt besonders feine Martensitnadeln entstehen – eine Voraussetzung für eine widerstandsfähige Kristallstruktur. Damit schafft sie auch die Voraussetzung für eine erhöhte Schnitthaltigkeit. Die Lebensdauer von Werkzeugstählen, die eine Tieftemperaturbehandlung erfahren, ist deutlich erhöht.</p>]]></description><category><![CDATA[technical press articles,Fachartikel]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 09:59:08 +0200</pubDate>
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                        <title>Mit Kälte zu Härte und Maßhaltigkeit</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/mit-kaelte-zu-haerte-und-masshaltigkeit/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/mit-kaelte-zu-haerte-und-masshaltigkeit/</guid><pp:caseid>418478</pp:caseid><pp:subtitle>Stickstoffkühlung sorgt für effiziente Umwandlung von Restaustenit</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Um verschleißfeste und formstabile Stahlteile zu erhalten, muss der Restaustenit im Werkstoff nach dem Härten möglichst vollständig umgewandelt werden. Dieser Schritt ist für die Stahlqualität entscheidend, etwa wenn es auf die Schnitthaltigkeit von Werkzeugstahl oder die Maßhaltigkeit feinster Konturen für Gussformen ankommt. Die Umwandlung wird meist mit langwierigem wiederholtem Erwärmen und Abkühlen erreicht. Die Tieftemperaturbehandlung bietet dazu&nbsp;eine zeit- und energiesparende Alternative, die zudem eine umfassendere Umwandlung des Restaustenits möglich macht.</strong></p><p>Das Härten von Stahl ist nur möglich, wenn der Kohlenstoffanteil zunächst bei hohen Temperaturen im Austenit gelöst und das Werkstück anschließend in flüssigem Öl abgeschreckt wird. Dabei verändert sich die Kristallstruktur. Der gelöste Anteil an Kohlenstoff, die Härtetemperatur und das Abschreckmedium bestimmen die Art der Veränderung sowie die Eigenschaften des gehärteten Stahls bei Raumtemperatur. In der Praxis werden die Härteöle meistens konstant auf Temperaturen von 50 bis 70 Grad Celsius gehalten, um die Wärmebehandlung bezüglich der Härte und Formstabilität reproduzierbar zu machen. Bei diesen Temperaturen wird der Austenit während des Abschreckens jedoch nicht vollständig in Martensit umgewandelt. Bei Stählen mit einem Kohlenstoffgehalt über 0,5 Gewichtsprozent kann die Bildung von Martensit beim Abschrecken auf Raumtemperatur nicht vollständig erfolgen.</p><p>Bis zu 20 Volumenprozent kann der Anteil an Restaustenit im Stahl nach dem Härten noch betragen. Restaustenit wirkt sich aber negativ auf Maßhaltigkeit, Verschleißbeständigkeit, Härte sowie Verarbeitungsfähigkeit aus. Er ist auch unter dem Aspekt der Sicherheit unerwünscht. Sein Anteil im Stahl muss also unbedingt reduziert werden. Das Tieftemperaturverfahren ist dafür heute die Methode der Wahl, da sie reproduzierbar bessere Ergebnisse mit einem – im Vergleich zum klassischen Verfahren – deutlich verringerten Energie- und Zeitaufwand kombiniert.</p><p>Ein zusätzliches Abkühlen der gehärteten Teile auf Temperaturen von bis zu minus 150 Grad Celsius erleichtert die Umwandlung von Restaustenit in Martensit oder macht ihn für bestimmte Legierungen und Anteile überhaupt erst möglich. Die gehärteten Bauteile werden in Kältekammern definiert abgekühlt – die Temperaturen richten sich nach den jeweiligen Legierung und Anforderungen und liegen meist zwischen minus 80 und minus 120 Grad – und anschließend wieder erwärmt. Diese Prozedur sollte möglichst nach dem Härten und mehrmals erfolgen. Die Martensit-Finishtemperatur (Mf) ist dabei eine entscheidende Größe. Sie zeigt an, bei welcher Temperatur ein zu erwartender Umwandlungsgrad erreicht ist.</p><p>Kernstück des Tieftemperaturverfahrens ist das Einspritzen von flüssigem Stickstoff in den Kühlraum der Kältekammer. Dort verteilen Ventilatoren das tiefkalte Gas, damit es gleichmäßig auf das Material einwirken kann.</p><p>Der gesamte Ablauf aus Kühlen und Wiedererwärmen wird in modernen Anlagen, wie den Cryogen®-Kältekammern von Messer, vorprogrammiert und zentral geregelt, sodass alle Parameter für die Aushärtung des Stahls exakt eingehalten werden. Dazu gehören die Geschwindigkeit und die Dauer der Abkühlung, die Haltezeit einer vorgegebenen Temperatur sowie die Geschwindigkeit und Dauer des Erwärmens. Das geregelte Erwärmen hat den Vorteil, dass der gesamte Prozess in der Box ohne Luftzutritt stattfindet und eine Vereisung der Charge nicht auftreten kann. Ein weiteres Plus ist der schnelle Übergang von der Haltetemperatur zur Umgebungstemperatur, der viel Zeit spart. Stickstoff und Energie werden in modernen Kühlkammern ebenfalls sehr effizient eingesetzt: Für ein Kilogramm Material genügt weniger als ein Kilogramm Flüssigstickstoff. Mit einer vakuumisolierten Rohrleitung für die Stickstoffzuführung vom Tank bis zur Kühlanlage kann der Energiebedarf weiter gesenkt werden. Eine möglichst kurze Verrohrung ist vorteilhaft und sollte somit bei der Projektierung der Gesamtanlage berücksichtigt werden.</p><p><strong>Qualitätsunterschied</strong></p><p>Das Verfahren ist nicht nur besonders wirtschaftlich, es steigert auch die Qualität. Beim Vergleich der Lebensdauer von Schneidstählen zur Holzbearbeitung wird der Nutzen der Kälte messbar. Ein österreichisches Unternehmen hat Werkzeugstahl (Industriemesser zum Entfernen von Baumrinde) mit und ohne anschließende Tieftemperaturbehandlung verglichen. Die Haltetemperatur betrug hierbei minus 150 Grad Celsius. Die Tieftemperaturbehandlung reduzierte die Druckspannungen im Schneidmesser und ließ besonders feine Nadeln aus Martensit entstehen – eine Voraussetzung für eine widerstandsfähige Kristallstruktur sowie für eine erhöhte Schnitthaltigkeit. Die Lebensdauer von Werkzeugstählen, die eine Tieftemperaturbehandlung erfahren, wird ebenfalls deutlich erhöht.</p><p>Das gleiche gilt für Werkstücke, bei denen die Genauigkeit von filigranen Konturen eine entscheidende Rolle spielt. Gussformen für Joghurtbecher zum Beispiel müssen minimale Toleranzen einhalten, weil bei der Vorbereitung, Befüllung und Etikettierung der Becher schon kleine Abweichungen den Prozess stören können. Die Tieftemperaturbehandlung steigert Verschleißfestigkeit sowie Maßhaltigkeit der Formen und trägt damit zur Senkung der Gesamtkosten bei. Zudem lassen sich tieftemperaturbehandelte Stähle besser verarbeiten.&nbsp;</p><p><strong>Typische Produkte und Anwendungen</strong></p><p>Die Vorteile der Tieftemperaturbehandlung werden für die unterschiedlichsten Werkstücke und Anwendungen genutzt. Neben den bereits genannten (Werkzeugstahl und Gussformen) gibt es weitere typische Beispiele: Um die Maßhaltigkeit zu verbessern, wird die Kältebehandlung unter anderem für einsatzgehärtete Einspritzdüsen, vakuumgehärtete Gleitlagerringe oder die Klingen in Rasierapparaten genutzt. Bei Spezial-Faltenbälgen kommt der Aspekt Sicherheit hinzu. Haltbarkeit und Sicherheit stehen etwa bei Schutzketten für Reifen von Großfahrzeugen im Vordergrund.</p><p><strong>Charakteristische Merkmale der Martensitischen Umwandlung</strong></p><p>Die diffusionslose und exotherme Umwandlung beginnt mit einer Keimbildung von Martensit an Gitterdefekten im Austenit (Versetzungen, Korngrenzen). Das Volumen nimmt nach der Umwandlung um drei bis vier Prozent zu. Je nach chemischer Zusammensetzung der Legierung stellt sich ein spezifischer Gehalt an Restaustenit ein. Der endgültige Umwandlungsgrad wird von dem angewendeten Kühlprofil maßgeblich bestimmt.</p><p><strong>Einflüsse auf den Restaustenitanteil beim Vergüten</strong></p><p>Wie viel Restaustenit im Material verbleibt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Im Ofenraum spielen Härtetemperatur und Haltezeit sowie der Kohlenstoffpegel der Ofenatmosphäre eine Rolle. Bei der Abschreckung kommt es neben den Parametern der Werkstücke (Material, Geometrie etc.) auf den Härteöltyp, die Öltemperatur, die Abschreckgeschwindigkeit und die Ölwälzung an. Im Entnahmezyklus der Charge sind Tauchzeit, Abtropfzeit, Abschreckraumtemperatur, Lager- und Abkühlzeit von Bedeutung. Im Reinigungszyklus sind es Temperatur der Reinigerlösung, Dampf-/Sprüh-Behandlung, Trocken- und Gesamtzykluszeit. Bei der Kältebehandlung kommt es auf die Abkühlgeschwindigkeit, die Temperatur und ihre Verteilung, die Haltezeit, das Aufheizen und Anlassen an. Um reproduzierbare Qualität zu erzielen, ist eine Behandlungsvorschrift unerlässlich, die einen Arbeitsplan sowie die Kontrolle des Prozessablaufes und der Endqualität umfasst.</p><p><strong>Sichere, schnelle Kälte in jeder Situation</strong></p><p>Kältekammern von Messer ermöglichen eine effiziente und reproduzierbare Kältebehandlung, in der die spezifischen Kundenvorgaben exakt umgesetzt werden können. Sie zeichnen sich durch hohe Kühlleistung und Betriebssicherheit aus. So wird etwa beim Öffnen der Kammer die Zufuhr des Kühlmediums automatisch abgesperrt. Alle Kältekammern werden anschlussfertig geliefert, was die Inbetriebnahme am gewünschten Standort beschleunigt und dafür sorgt, dass alle Vorteile sofort genutzt werden können. Zudem können die Kältekammern schnell und problemlos an einem anderen Ort neu aufgestellt werden. Der Installationsaufwand ist minimal.</p><p>Die Einspeisung von Flüssigstickstoff ermöglicht einen sehr effizienten und kostengünstigen Betrieb. Sie sorgt für schnelles Erreichen der Kühltemperatur und für einen gleichmäßigen Temperaturverlauf. Zugleich ist ein sehr schneller Temperaturwechsel und eine Aufwärmung für einen raschen Chargenwechsel möglich. Eine prozessorgesteuerte Temperaturregelung erlaubt die genaue Steuerung der Abläufe. Die hochwertige Konstruktion der Kammern garantiert eine lange Lebensdauer. Sie sind auch für hohe Nutzlasten geeignet. Nicht zuletzt kann auch die Größe der Stickstoff-Tanks genau auf den jeweiligen Bedarf ausgelegt werden. Experten von Messer nehmen mit Kunden die geforderte Produktqualität auf und suchen entsprechende Lösungsansätze. Die Analyse der Prozesse und das Ermitteln des Verbesserungspotenzials sind Grundlage für die Planung und Auslegung der Kältebehandlung. Nach der Verfahrenseinführung sind die dauerhafte Betreuung und der Service ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit.</p>]]></description><category><![CDATA[technical press articles,Fachartikel]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 09:58:38 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2585/gussformenfuumlrjoghurtbecher.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Fachartikel_K&amp;auml;lte zu H&amp;auml;rte 6]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Gussformen f&amp;uuml;r Joghurtbecher m&amp;uuml;ssen minimale Toleranzen einhalten, da schon kleine Abweichungen den Prozess st&amp;ouml;ren k&amp;ouml;nnen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Gase für Luftreifen - sicherer und sparsamer</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/gase-fuer-luftreifen---sicherer-und-sparsamer/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/gase-fuer-luftreifen---sicherer-und-sparsamer/</guid><pp:caseid>411805</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Seit die Gebrüder Michelin 1895 erstmals einen Motorwagen mit einem luftgefüllten Gummireifen ausrüsteten, ist der Pneu aus dem mobilen Alltag nicht mehr wegzudenken. Er bietet Komfort und Sicherheit beim Autofahren. Im Rennsport entscheidet er manchmal über Sieg oder Niederlage. Verbesserungen an der Aerodynamik sparen in der Formel 1 pro Runde vielleicht einige Zehntelsekunden; der richtige Reifen kann alles verändern. Flugzeug- und Formel-1-Piloten, aber auch anspruchsvolle Fahrer lassen ihn mit einem Spezialgas statt mit Luft füllen. Bei der Entstehung des Reifens spielen Gase ebenfalls eine wichtige Rolle.</strong></span></p><p><span>Bis zu 30 Gummisorten werden bei der Herstellung eines Reifens zu unterschiedlichen Mischungen vermengt, je nachdem, ob aus ihnen Sommer- oder Winterreifen, Laufflächen oder Seitenwände entstehen sollen. Die einzelnen Gummilagen werden mit den weiteren Bestandteilen, wie Textilgewebe oder Stahlgürtel, Schicht für Schicht zusammengefügt und durch kräftiges Walzen vorläufig miteinander verbunden. Erst beim Vulkanisieren in der Heizpresse werden die Lagen endgültig zu einer unzertrennlichen Einheit. Hier erhält der Reifen auch sein Profil, und die bisher formbare Gummimasse verwandelt sich in das stabile, aber trotzdem elastische Material, das man von Auto- und Fahrradreifen kennt. Bei diesem entscheidenden Schritt spielt Stickstoff (N<sub>2</sub>) eine wichtige Rolle. In der Heizpresse kann der Stickstoff gleich bei zwei Arbeitsschritten eingesetzt werden. Im ersten wird der Bladder mit Stickstoff aufgeblasen. Er ist eine Art Ballon, der sich in der Mitte der Heizpresse befindet und den Reifenrohling mit einem Druck von etwa einem bar in die Form presst. Für diesen Schritt wurde früher Dampf verwendet. Doch mit Stickstoff ist es sicherer, denn die Presse ist in dieser Phase noch geöffnet. Als Verschleißteil wird der Bladder zwar regelmäßig ausgetauscht, bei einer vorzeitigen Beschädigung könnte aber unkontrolliert heißer Dampf austreten und die Arbeiter gefährden. Pressluft kommt wegen der Entzündungsgefahr nicht in Frage. Der inerte Stickstoff bietet hier den größtmöglichen Schutz.</span></p><p><span>Im zweiten Schritt wird die Presse geschlossen und der Bladder mit heißem Dampf von 15 bis 20 bar gefüllt. Er bringt die Hitze und den Druck, die für die Vulkanisierung notwendig sind, wird aber nach kurzer Zeit durch Stickstoff ersetzt, da sich Dampf unter Druck zu stark weiter aufheizen würde. Hitze und Druck müssen beim Vulkanisieren aber in einem optimalen Bereich bleiben, damit die gewünschte Qualität erreicht wird. Der Prozess braucht umso länger, je größer der Reifen ist. Bei gewöhnlichen Pkw-Reifen nimmt er etwa zehn Minuten in Anspruch; bei den bis zu vier Meter großen Reifen für Schwerlastfahrzeuge kann er einen ganzen Tag dauern. Stickstoff gewährleistet eine gleichmäßige Wärmeverteilung über die gesamte Zeit.</span></p><p><span>Die verbesserte Druckstabilität und gleichmäßige Wärmeverteilung während des Vulkanisierens mit Stickstoff reduziert die Zykluszeit und erhöht gleichzeitig die Lebensdauer des Bladders. Dies ermöglicht höhere Produktionsraten sowie geringere Produktions- und Instandhaltungskosten.</span></p><p><span>Nach dem heißen N<sub>2</sub>&nbsp;kommt tiefkaltes CO<sub>2</sub>&nbsp;zum Einsatz, um überschüssiges Gummi aus den Pressformen zu entfernen. Mit Kohlendioxid-Trockeneis lassen sich die Formen ohne Demontage und mit minimalem Zeitverlust reinigen: Tiefkalte Trockeneispellets werden mit einem Strahlgerät, zum Beispiel dem ASCOJET der Asco Kohlensäure AG, mit bis zu 300 Metern pro Sekunde auf die Formen „geschossen“. Thermoschock und Aufprallenergie lösen die Verunreinigungen vollständig ab. Die Pellets gehen in den gasförmigen Zustand über und hinterlassen eine saubere und trockene Oberfläche. Die Reifenform der Heizpresse besitzt kleine Entlüftungslöcher, in die beim Vulkanisieren Gummi hineingepresst wird. So entstehen die charakteristischen kleinen Noppen, die an neuen Reifen zu finden sind. Für die Erstausstattung von Neuwagen werden die Reifen nicht nur entgratet, sondern auch „entnoppt“. Die Methode der Wahl für beides: Die abstehenden Gummireste werden mit tiefkaltem Stickstoff spröde gemacht und anschließend einfach abgebürstet.</span></p><p><span>Ob mit oder ohne Noppen, erst mit dem richtigen Reifendruck rollt der Reifen optimal. Auch hier ist Stickstoff – oder ein Stickstoff/Argon-Gemisch – der einfachen Pressluft deutlich überlegen. Reifen mit Stickstofffüllung halten den Reifendruck besser und bewahren so die optimalen Abrolleigenschaften länger. Damit lässt sich Kraftstoff sparen, zudem wird die Oxidation der Innenwand unterbunden, was dem Reifen eine längere Lebenszeit verleiht. In der Formel 1, bei Gefahrguttransportern und Fahrzeugen, die in Tunneln oder Stollen eingesetzt werden, sowie bei Verkehrsflugzeugen ist die Stickstofffüllung der Reifen ein Gebot der Sicherheit. Bei der Landung eines Jets beschleunigt der Reifen beim Aufsetzen blitzschnell auf etwa 260 Stundenkilometer und wird dabei schlagartig heiß. Um zu verhindern, dass er sich von innen entzünden kann, wird er mit Stickstoff gefüllt.</span></p><p><span>Auch beim Recycling des Reifens werden Gase eingesetzt. Um die wertvollen Rohstoffe aus Altreifen wiederzugewinnen, muss er zunächst zerkleinert werden. Mit Kaltmahlen lässt sich dabei die höchste Qualität erzielen. Das Mahlgut wird mit flüssigem Stickstoff abgekühlt und versprödet. Beim Mahlen wird damit eine sehr feine Körnung erreicht. Die Ausgangsstoffe – Gummi, Metall und Kunststofffasern – lassen sich sortenrein trennen und teilweise für die Reifenproduktion wiederverwenden.</span></p><p><span>Altreifen, bei denen das tragende Gerüst, die Karkasse, unbeschädigt geblieben ist, können wieder verwendet werden, in dem man die Lauffläche erneuert. Besonders bei Lkw Altreifen ist dies gängige Praxis. Zuerst wird bei dieser Runderneuerung die Karkasse kontrolliert. Ist diese in einem einwandfreien Zustand, wird die alte Lauffläche abgeschält und fällt dann als „Raumehl“ an. Anschließend kann die neue Lauffläche aufgetragen werden. Hier für gibt es zwei Verfahren: das Kalt- und das Heißrunderneuerungsverfahren. Bei dem Kaltrunderneuerungsverfahren wird eine vorvulkanisierte Lauffläche angebracht und in einem Autoklaven bei etwa 110 Grad Celsius unter Druck mit der Karkasse verbunden. Eine Alternative hierzu ist das Heißrunderneuerungsverfahren. Die neue Lauffläche wird hierbei strangweise als extrudierte Gummimasse aufgetragen und anschließend mit Stickstoff in einer Heizpresse vulkanisiert. So verschmelzen die Gummimasse und die Karkasse zu einer Einheit. Stickstoff bietet hier die gleichen Vorzüge wie bei der Herstellung von Neureifen.</span></p>]]></description><category><![CDATA[technical press articles,Fachartikel]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 09:58:02 +0200</pubDate>
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                        <title>Starker Schutz für edle Tropfen</title>
                        <link>https://newsroom.messergroup.com/de/starker-schutz-fuer-edle-tropfen/</link>
                        <guid>https://newsroom.messergroup.com/de/starker-schutz-fuer-edle-tropfen/</guid><pp:caseid>411806</pp:caseid><pp:subtitle>Gase schonen und erhalten Aromastoffe in der Weinherstellung</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Winzer und Weinkenner wissen, dass die Qualität eines Weins „in den Reben“ entsteht. Denn nur was sich während der Reife in den Weintrauben angesammelt hat, kann später den Gaumen des Genießers verwöhnen. Dazu gehören rund tausend flüchtige Verbindungen, welche die Önologie – die Wissenschaft vom Wein – bisher identifiziert hat. Die vornehmste Aufgabe des Kellermeisters ist es, soviel wie möglich von diesen Geschmacksbildnern in die Flasche zu bekommen. Dabei muss er allerdings mit starken Widersachern fertigwerden: Bakterien, Pilze, Wärme und Sauerstoff bedrohen die empfindlichen Aromastoffe. In der modernen Weinherstellung gehören Gase zu den Mitteln der Wahl, um diese Gegner in Schach zu halten.</p><p>Jeder Winzer freut sich über sonniges und trockenes Wetter in der Lesezeit. Die Trauben bekommen noch einen letzten Reifeschub und das Lesegut bleibt gesund – nur so können wirklich große Jahrgänge entstehen. Allerdings begünstigt der warme Herbst auch eine vorschnelle Gärung. Sobald die Weinbeeren von den Rispen der Traube gezogen und dabei angequetscht worden sind, beginnt der Angriff der allgegenwärtigen Mikroorganismen auf die Maische. Sie vermehren sich bei warmen Temperaturen besonders schnell. Wenn der Winzer nichts dagegen tut, beginnen sie sofort mit dem Umbau des Fruchtzuckers in Alkohol.</p><p><strong>Gefahr im goldenen Oktober</strong><br>Dieser Umbau, die Gärung, macht aus dem Saft der Trauben zwar den Wein, käme hier jedoch zu früh. Denn die Maische braucht etwas Zeit, damit sich vorher noch wichtige Inhaltsstoffe aus der Beerenhaut lösen können. Dazu gehört ein Teil der Aromastoffe, die dem Wein zu seinem fruchtigen Geschmack verhelfen. Die Tannine, die für den „Körper“ des Weins unerlässlich sind, sowie Farbstoffe, die ihm seinen schillernden Glanz verleihen, stammen ebenfalls überwiegend aus der Beerenhaut und werden vor der Gärung extrahiert.</p><p><strong>Färbendes Schalenbad</strong><br>Damit dieser subtile Vorgang nicht durch die vorzeitige Aktivität der alkoholbildenden Hefezellen gestört wird, setzen viele Kellermeister auf die sogenannte Kaltmazeration. Das Verfahren wurde ursprünglich im Burgund entwickelt, um der nicht sehr farbintensiven Rotweinsorte Pinot Noir (Spätburgunder) zu mehr dunkler Dichte zu verhelfen. Meist wird eine Temperatur von etwa fünf Grad Celsius angestrebt. Erreicht wird sie, indem minus 78 Grad kaltes Trockeneis zugegeben wird. Das tiefkalte Kohlendioxid kühlt die Maische nicht nur auf die gewünschte Wärmestufe ab, sondern hält auch die Umgebungsluft von ihr fern: Es geht aus dem festen in den gasförmigen Zustand über (Sublimation) und steigt aus der Maische auf, bleibt aber – da es schwerer als Luft ist – als CO<sub>2</sub>-Wolke auf ihr liegen. Nach einiger Zeit, darf die Gärung endlich beginnen. Bei gutem Rotwein findet sie „auf der Maische“ statt – Most und Beerenhäute bleiben zusammen. Beim Weißwein werden beide zuvor getrennt. Die Maische wird abgepresst, der Most wird geklärt, also von Trübstoffen wie verbleibenden kleinen Partikeln der Beerenhaut und ähnlichem befreit.</p><p>Für diesen Prozessschritt kommt heute bei größeren Chargen vor allem das Flotationsverfahren zum Einsatz. Viele Betriebe verwenden dafür Stickstoff, der nicht mit den empfindlichen Inhaltsstoffen reagiert. In einem Drucktank wird Stickstoff in den Rebensaft eingeleitet. Bei fünf bis sechs bar bleibt er in der Flüssigkeit gebunden, löst sich aber wieder, sobald der Druck gemindert wird. Gasbläschen steigen auf, bleiben dabei an den Teilchen haften und lassen diese mit an die Oberfläche schweben. Unten bleibt klarer Most, der einfach abgezogen werden kann. Das Verfahren funktioniert auch mit Druckluft, doch der in ihr enthaltene Sauerstoff kann unerwünschte Reaktionen, Oxidation und einen Aromaverlust bewirken.</p><p><strong>Gasflut im Tank</strong><br>Während der Gärung produzieren die beteiligten Mikroorganismen selbst reichlich Kohlendioxid, so dass in dieser Phase keine Luft in die Gärtanks gelangen kann. Doch bevor diese gefüllt werden, und auch einige Wochen später, beim Umfüllen des vergorenen Jungweins in den Lagertank, stellt sich wieder die Frage, wie der Kontakt mit dem unerwünschten Sauerstoff vermieden werden kann. Die beste Lösung um geschmackliche und farbliche Veränderungen auszuschließen, ist der Einsatz reaktionsträger Gase – Stickstoff oder Argon bei Rot- und Kohlendioxid bei Weißwein. Diese Gase verdrängen die Luft bei der Lagerung, beim Umpumpen oder bei der Abfüllung von Wein und verhindern so eine Oxidation durch Luftsauerstoff. Sie werden in Gasetanks oder Gasflaschen gelagert und über Rohr- oder Schlauchleitungen bei Bedarf dosiert. Eine weitere, sehr einfache Methode zur Tankinertisierung: Eine abgemessene Menge Trockeneis wird manuell in den leeren Tank gegeben. Dort sublimiert es zu gasförmigem Kohlendioxid und drückt die Luft durch die obere Tanköffnung hinaus.</p><p>Dieselben Schutzgasverfahren werden angewandt, wenn verschiedene Weine zu einer Cuvée verschnitten werden, wie das zum Beispiel bei den meisten der edlen Bordeaux-Weine geschieht. Die teuren Tropfen werden aus den Weinen verschiedener Rebsorten zusammengestellt, die zunächst getrennt ausgebaut und später vermischt werden. Natürlich ist auch hier jeder vermeidbare Sauerstoffkontakt unerwünscht und mit dem Einsatz inerter Gase lässt er sich verhindern. Wenn der Winzer den Wein später aus Edelstahl-Weintanks auf Flaschen zieht, geschieht das oft in mehreren Arbeitsgängen. Es bleiben also halbvolle Tanks zurück, nicht selten über längere Zeit. In ihnen ist eine Schicht aus dem relativ schweren Edelgas Argon, der effizienteste Schutz vor der geschmackzerstörenden Oxidation. Es wird in der Regel in einem Stickstoff-Argon-Gemisch eingesetzt und kann übrigens auch bei angebrochenen Flaschen dem Wein seine Frische und Aromenvielfalt bewahren.</p>]]></description><category><![CDATA[technical press articles,Fachartikel]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 09:57:31 +0200</pubDate>
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